Feb.
27
Neues Magazin: ZUKUNFT
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Neu an den Kiosken ist ein Magazin des Heise-Verlags. Es heißt ZUKUNFT und ist eine einmalige Ausgabe mit Beiträgen über die Zukunft, Wissenschaft und Science Fiction. Eine DVD liegt auch noch bei. Mitgewirkt haben unter anderem Andreas Eschbach, Wolfgang Jeschke, Herbert W. Franke und Marcus Hammerschmitt. Und tolle Illustrationen von Frank R. Paul, der in den 20er und 30er Jahren vor allem für AMAZING gearbeitet hat, gibt es obendrein. Es lohnt sich, schaut mal rein. Weitere Informationen zum Heft gibt es hier.
Feb.
12
Die Stammesmythen der Hopi
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Am Clubabend erzählte Harun Raffael über die Stammesmythen der Hopi und warum es sich dabei um eine Art der indianischen Science Fiction handelt. Denn nicht jede Überlieferung hat wirklich mythischen Ursprung …
Und wer jetzt nicht weiß, wer die Hopi sind, möge hier draufklicken.
Jan.
8
Zu Besuch im Auenland
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Im Januar eröffneten wir beim Clubtreffen das Jahr der Jubiläen und großen Ereignisse. Zuerst mit einem Abstecher ins Auenland – geführt von Christian Schobeß. Er las Auszüge aus seinem Theaterstück Auenland plus X. Und anschließend erinnerte Wolfgang Both uns an den 200. Geburtstag von Edgar Allan Poe.
Jan.
5
Zum nächsten Clubtreffen am 8. Januar 2009 wird uns Wolfgang Both etwas über den Altmeister der Kurzgeschichte erzählen, bevor Christian Schobeß mit seiner Lesung beginnt (siehe Terminplan). Wolfgang schrieb dazu:
Mit seiner letzten Geschichte vom »Hüpffrosch« schrieb Poe sich seine ganze Enttäuschung von der Seele. Die grausame Rache des kleinen Hofnarren an König und Ministern ist auch eine böse Abrechnung mit seiner ignoranten Umgebung. Die Verkleidung, die der Spaßmacher dem Tyrannen und seinen Hofschranzen verpasst, ist gleichzeitig eine Demaskierung ihres Charakters. Als wilde Affen lässt er sie zu mitternächtlicher Stunde in das Fest am Hofe toben. Ihre Kostüme aus Wachs, Pech und Fasern fangen nur zu leicht Feuer. Das ist seine Vergeltung für all die Demütigungen.
Zu Lebzeiten blieb Edgar Allan Poe weitgehend unbekannt. Zwar kamen seine Werke auch in Europa heraus, aber in seiner Heimat Amerika folgten nur vier Menschen seinem Sarg, als er 1849 verstarb.
Nur 40 Jahre zuvor, am 19. Januar 1809, kam er in Boston zur Welt.
Heute ist sein Werk weltweit bekannt, seine Gedichte, seinen Geschichten, seine Essays und Kritiken waren und sind Vorbild für viele Autoren. Stevenson, Verne, Bierce oder Lovecraft wären ohne ihn kaum denkbar. Er gilt als Vater der modernen Kurzgeschichte, des Horror- wie des Kriminalromans und der SF-Story.
Wenn jeder Autor, der ein Honorar für eine Geschichte erhält, die ihre Entstehung Poe verdankt, den Zehnten für ein Monument des Meisters abgeben müsste, dann ergäbe das eine Pyramide, so hoch wie die von Cheops.
Arthur Conan Doyle
Nov.
18
Im Juli ist Thomas M. Disch gestorben. Vor genau zehn Jahren war der große amerikanische Autor bei unserem Club zu Gast. Das am Clubabend geführte Interview ist in ALIEN CONTACT 33 nachzulesen. In der nächsten Ausgabe des Magazins NOVA wird ein Nachruf von Hardy Kettlitz erscheinen. Hier finden Sie die ungekürzte und bebilderte Version des Nachrufs.
Nov.
17
Öffentliche Sonder-Matinee Vorstellung der DEFA-Stiftung im 70mm Format
mit anschließendem Filmgespräch
am 23. November 2008 11.00 Uhr im Delphi Filmpalast am Zoo
Hauptmann Florian von der Mühle
DDR 1968, Regie: Werner W. Wallroth
Vor 40 Jahren, am 21. November 1968, hatte die erste 70mm-Spielfilmproduktion der DEFA, “Hauptmann Florian von der Mühle” im Ostberliner Kino Kosmos seine Welturaufführung. Die breit angelegte, turbulente historische Komödie mit Manfred Krug in der Titelrolle war beim Publikum sehr beliebt und erlebte gerade auch in der 70mm-Version viele Einsätze. Allerdings überlebte keine 70mm-Kopie die Wirren der Zeit in Deutschen Archiven und so schien der Titel im breiten Format für die Nachwelt nicht mehr verfügbar. Nun aber offenbarte sich vor kurzer Zeit eine Quelle im Ausland und es bietet sich jetzt die Möglichkeit, zum 40. Premierenjubiläum dem interessierten Publikum diesen Film in historischer Pracht zu präsentieren.
Die Geschichte spielt zur Zeit des Wiener Kongresses. Der Müller und ehemalige Hauptmann Florian gab sein Geld für den Krieg gegen Napoleon. Nach dem Krieg wird ihm der Ersatz streitig gemacht, und für seine zerstörte Mühle soll er auch noch Steuern zahlen. Er wehrt sich gegen die Pfänder und macht sich auf nach Wien, um beim Kongress sein Recht einzuklagen. Auf dem Weg rettet er die Duchessa von Guastalla bei einem Überfall. Sie will in Wien auch ihr Recht, denn seine Majestät Franz II. macht ihr zugunsten seiner Tochter das Erbe streitig. Mit List, Glück und Degen kämpft Florian sich durch den Wiener Adelssumpf und dessen Geheimpolizei.
Neben Manfred Krug geben Regina Beyer, Rolf Herricht, Eberhard Cohrs und viele weitere bekannte Schauspieler ihr komödiantisches Talent zum Besten.
Die DEFA-Stiftung freut sich, die DEFA-Komödie im Kino Delphi Filmpalast am Zoo als 70mm-Kopie zu präsentieren. Veranstaltungen zu unterstützen, die DEFA-Filme im Originalformat zeigen und so ein Stück Kinokultur erhalten, ist eine wichtige Aufgabe der bereits zehnjährigen DEFA-Stiftung. Sie widmet sich neben dem Erhalt und Bekanntmachung des DEFA-Erbes auch der Förderung der deutschen Filmkunst und Filmkultur.
Eintritt: 8 Euro, Karten im Vorverkauf und 1/2 Stunde vor Beginn der Vorstellung
Delphi Filmpalast am Zoo, Kantstraße 12a, 10623 Berlin, Tel. 030-3121026
Hier noch einige Hintergründe zur Organisation der Veranstaltungen und Anmerkungen des Organisators Ingolf Vonau.
Außerdem die Pressemeldung zur 70mm-Restrospektive auf der Berlinale 2009.
Nov.
13
Blick in die (Club)Zukunft
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Zum Clubabend haben wir gemeinsam über die Clubveranstaltungen des kommenden Jahres gesprochen. Die Ergebnisse sind demnächst auf der Seite »Termine« zu finden.
Außerdem feiert ANDYMON im Jahr 2010 sein 25-jähriges Jubiläum. Die Clubmitglieder haben beschlossen, dies mit einer größeren Veranstaltung zu feiern. Bis zur Weihnachtsfeier im Dezember wollen die Clubmitglieder konkretere Vorschläge unterbreiten. Mehr also demnächst an dieser Stelle.
Nov.
11
»Virtuelle Welten dank technischer Realität«
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Am 11. November um 19:30 Uhr fand im Max-Liebermann-Haus der Vortrag »Virtuelle Welten dank technischer Realität« im Rahmen der Veranstaltungsreihe Sonden in die Wissenschaft statt. Mit Prof. Dr. Hans Poser, Technische Universität Berlin und Christian Zöller, Lehrstuhl „Industrial Design“, Universität der Künste, Berlin. Weitere Informationen dazu gibt es hier.
Okt.
20
Science Fiction in deutschen Verbotslisten zwischen 1933 und 1953
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Selten war die öffentliche Vernichtung von Schriften ein befreiender Akt – man denke an Luther und die von ihm ausgelöste Reformationsbewegung – meist diente die symbolische Verbrennung von Büchern und Schriftrollen dem Anstoß zu einer systematischen Vernichtung – auch ihrer Verfasser – durch ein angeblich reinigendes Feuer.
Bekanntestes Beispiel ist die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933, kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Sie war der Auftakt zu einer systematischen und zielgerichteten Vernichtung von Kulturgut in Deutschland. Man begann mit so genannten »Schwarzen Listen«, der Schaffung einer Reichsbehörde zur Überwachung von Schrift und Schriftstellern, der systematischen Aussonderung und Vernichtung von »schädlichem und unerwünschtem Schrifttum« und der Verfolgung der Autoren.
Und anschließend mussten die Sieger über Hitler und Goebbels den ganzen Schutt und Schund dieser Zeit einer erneuten Aussonderung in Köpfen und Bibliotheken unterziehen.
Dabei erfuhren die »Zukunftsromane« keine gesonderte oder gar bewusste Behandlung durch die jeweiligen Machthaber, es gab weder im Dritten Reich noch danach eine besondere Behandlung dieses Genres. Werke und Autoren landeten wegen ihrer linken Position, ihrer jüdischen Herkunft oder nach 1945 wegen des nationalistischen und kriegsverherrlichenden Gehalts auf den Listen. Überraschenderweise hat es einige Bücher doppelt erwischt. Hier ein Listenauszug mit sf-in-den-ns-listen.pdf und sf-in-den-sbz-listen.pdf. Die vollständigen Aussonderungslisten findet ihr hier.
Okt.
9
Verbotslisten
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An unserem Oktober-Clubtreffen berichtete Wolfgang Both über Science Fiction auf den Verbotslisten vor und nach 1945. Mehr zu diesem Thema gibt es an dieser Stelle in wenigen Tagen.
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