Der Mond in Pop- und Rockmusik

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Full Moon732X520Für den heutigen Clubabend bei sommerlichem Wetter hat Wolfgang Both wieder interessante Informationen über Musikstücke zusammengetragen. Diesmal war das Thema der Mond. Nun gibt es eine ganze Reihe Songs, die tatsächlich die Reise zum Mond thematisieren. Oftmals ist der Mond jedoch in den Songtexten ein Symbol für die romantischen Nachtstunden, die große Liebe oder die Sehnsucht nach der Ferne. Joe Cockers »The Moon is a Harsh Mistress« geht allerdings direkt auf den gleichnamigen Roman von Robert A. Heinlein zurück. »Man in the Moon« von R. E. M. war sogar ein richtiger Hit.

Vielen Dank an Wolfgang für den interessanten Abend!

Die Andymon-Leseempfehlungen

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So_Great!Beim heutigen Clubabend gab es seit längerer Zeit einmal wieder einen Austausch über Leseerfahrungen der letzten Zeit. Jedes Clubmitglied konnte ein Buch empfehlen, das besonders beeindruckt oder besonders Spaß gemacht hat, oder vielleicht auch nur außergewöhnlich spannend war. Das Motto war also »What Makes This Book So Great«, was übrigens auch der Titel eines besonders empfehlenswerten Sachbuchs von Jo Walton ist, die vor  nicht ganz zwei Wochen dafür den LOCUS AWARD als bestes Sachbuch erhalten hat. Hier folgt also die

Andymon-Leseempfehlungsliste

  1. Andreas Brandhorst: Ikarus (2015, Heyne)
  2. Marc Elsberg: BLACKOUT – Morgen ist es zu spät (2013, Blanvalet)
  3. Blake Crouch: Die Wayward-Pines-Trilogie (2013, AmazonCrossing)
  4. Harlan Ellison: Ich muss schreien und habe keinen Mund (Erzählungen, 2014, Heyne)
  5. Jo Walton: What Makes This Book so Great (2014, Tor Books)
  6. Chris Beckett: Die Messias-Maschine (2012, Bastei-Lübbe)
  7. Jasper Fforde: Grau (2012, Eichborn)
  8. Tom Hillenbrandt: Drohnenland (2014, KiWi)
  9. George Orwell: 1984 (diverse Verlage)
  10. Joe Haldeman: Der ewige Krieg (2014, Heyne; Neuübersetzung der vom Autor erweiterten und überarbeiteten Fassung)
  11. Wolfgang Jeschke: Das Cusanus-Spiel (2008, Knaur)

Die Hugo Awards. 2. Teil: 1960 bis 1969

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Kettlitz_Die-Hugo-Awards-1953-1984Am heutige Clubabend stand zum zweiten Mal der wichtigste Preis der Science-Fiction-Szene im Mittelpunkt: Der Hugo Award. Hardy Kettlitz erzählte über die Preisträger und nominierten aus den Jahren 1960 bis 1969. Unter anderem ging es um so wichtige Bücher wie Robert A. Heinleins The Moon is a Harsh Mistress oder Frank Herberts Dune – Der Wüstenplanet, aber auch um Clifford D. Simaks Way Station. Auch Star Trek spielte in den 1960er Jahren eine wesentliche Rolle, ebenso wie die bedeutende Anthologie Dangerous Visions.

Wer sich all die Informationen nicht merken konnte, der hat nun die Möglichkeit, alles noch einmal in Ruhe nachzulesen, denn kürzlich ist das Buch Die Hugo Awards 1953–1984 von Hardy Kettlitz im neu gegründeten Imprint MEMORANDA beim Golkonda Verlag erschienen.

Der heutige Clubabend bot einen Überblick zu den kommerziellen deutschen Hörspielproduktionen der letzten Jahrzehnte. Gemeint sind also Hörspiele, die auf Tonträgern im Handel oder seit wenigen Jahren als Download verkauft werden, nicht die für das öffentlich-rechtliche Radio produzierten Hörspiele. Denn neben den aufwändig mit Gebührengeldern vertonten Werken der großen Autoren wie J. R. R. Tolkien, George Orwell, Philip K. Dick, Tad Williams oder auch Dietmar Dath gibt es vor allem seit den siebziger Jahren zahlreiche Hörspielserien auf Vinyl und Kassette, die überwiegend von deutschen Heftroman- und Serienautoren verfasst wurden.

Beispielhaft hier das Hörspiel Raumschiff UX3 antwortet nicht, das von EUROPA mit Hans Clarin als Sprecher vertrieben wurde. Außerdem ging es um Hörspiele der Serien Commander Perkins, Perry Rhodan und Mark Brandis.

Nachfolgend einige Informationen zu interessanten neueren deutschen Produktionen:

Übersicht der Perry Rhodan-Hörspiele

Takimo – Abenteuer eines Sternreisenden

Das dunkle Meer der Sterne

Ender’s Game – Produktion der Lauscherlounge

Kostenlose Hörspiele auf www.hoerspielprojekt.de

Eine Kuriosität am Rande: In der DDR gab es eine SF-Hörspiel-Schallplatte, die sehr selten ist, da sie von SCHOLA nur für den Schulunterricht produziert wurde, nämlich Ein Raumanzug zuwenig, frei nach der Erzählung »Der seltsame Funkspruch« von Lew Stekolnikow, die 1978 als Heft 378 der Reihe DAS NEUE ABENTEUER erschienen ist.

Der Science-Fiction-Club ANDYMON beim Kulturbund Berlin-Treptow feiert sein 30jähriges Bestehen mit einer PHANTASTISCHEN WOCHE. An jedem Abend in dieser Woche wird es eine Veranstaltung mit Bezug zur Phantastik und Science Fiction geben.

Inzwischen steht das Programm für die PHANTASTISCHE WOCHE fest und ist auch über den Menüpunkt Ü30-CON 2015 oben in der Menüleiste erreichbar.

Die Vorgänger von Edward Bellamy

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Bellamy-Rueckblick_408Beim Clubabend erzählte Wolfgang Both über die Vorgänger von Edward Bellamy und wie der Autor auf die Ideen für sein berühmtes Buch Rückblick aus dem Jahre 2000 kam. Wolfgang Both hat das Buch 2013 im Golkonda Verlag herausgegeben und mit einer umfangreichen Einführung versehen. Looking Backward: 2000-1887, im Original erstmals im Jahr 1887 erschienen, ist die erfolgreichste Utopie des 19. Jahrhunderts und die vielleicht meistgelesene Utopie überhaupt. Dem Buch wurde die Ehre zuteil, von zahllosen Anhängern und Kritikern nachgeahmt zu werden, und es liefert bis heute Zündstoff für Diskussionen darüber, wie eine gerechte Gesellschaft einzurichten sei.

Über die mögliche Einflüsse auf Bellamy schrieb er auch in dem Essay »Edith oder die mörderische Frage, wer bei wem abschrieb«.

Die Hugo Awards 1953–1959

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Hugo-AwardBeim heutigen Clubabend startete Hardy Kettlitz seine neue Vortragsreihe über den wichtigsten Science-Fiction-Preis der Welt, den Hugo Award. Der Preis wurde 1953 erstmals auf der 11. World Science Fiction Convention in Philadelphia vergeben. Ehrengast des Cons im Jahr 1953 war der deutsche Publizist Willy Ley, Präsentator der Preisverleihung war der gekannte SF-Autor Isaac Asimov.

Hardy erzählt bei seinem Vortrag über die Gepflogenheiten und Regeln bei den Verleihungen, über die Preisträger und deren Werke. Schwerpunkt des Vortrags waren die Hugo Awards der 1950er Jahre. Informationen zum Hugo Award gibt es direkt auf der offiziellen Seite www.thehugoawards.org.

Im März wird übrigens das Sachbuch Die Hugo Awards 1953–1984 von Hardy Kettlitz erscheinen. Mehr dazu bald an dieser Stelle …

Harun Raffael hat sich mit den Anfängen der Perry-Rhodan-Serie beschäftigt, insbesondere mit den Unterschieden zwischen den ursprünglichen Heftromanen und den später herausgegebenen Buchausgaben, den Silberbänden. Bei der Überarbeitung zur Buchausgabe wurde viele Textpassagen gekürzt. Harun erläuterte bei seinem heutigen Vortrag, welche Texte wohl dem Vergessen anheim fallen sollten. Dabei handelte es sich zwar nicht um verbotene, aber vielleicht um für problematisch gehaltene Texte, insbesondere wenn es um politische Äußerungen der handelnden Figuren ging.

Im Anschluss an den sehr interessanten und ausführlichen Vortrag haben wir die Andymon-Veranstaltungen für 2015 geplant, die hier zu besichtigen sind.

Weihnachten mit Andymon

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Zur traditionellen Weihnachtsfeier bei Glühwein und allerlei Leckereien trafen sich die Mitglieder des Clubs, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und um über Pläne für das kommende Jahr zu sprechen. Immerhin steht 2015 unser dreißigjähriges Clubjubiläum an, das wir im Sommer 2015 angemessen feiern werden.

Die ersten Abenteuer von Doctor Who

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whoLothar Powitz hat bereits in den vergangenen Jahren interessante Vorträge über Serien aus der Anfangszeit des Fernsehens beim Club ANDYMON gehalten. Heute ging es mit »Doctor Who« um nur eine einzige Serie, die noch dazu in Deutschland nur wenigen Fans bekannt ist. In England hingegen ist es nicht einfach nur eine Serie, sondern ein Phänomen. »Doctor Who« lief bei der BBC durchgehen 27 Jahre lang, von 1963 bis 1989 mit insgesamt 695 Folgen. Seit 2005 gibt es eine Neuauflage mit inzwischen auch schon 116 Folgen in acht Staffeln.

Fans werden die neuen Folgen des unsterblichen Doctors kennen, doch wer weiß schon, wie die Serie 1963 begonnen hat? Nun, Lothar weiß es. Und so berichtete er nicht nur über die Anfänge des ersten Doctors, sondern zeigte auch einige Ausschnitte aus frühen Folgen, die nie im deutschen Fernsehen gelaufen sind. Höhepunkt des Vortrags waren Ausschnitte aus dem Kinofilm Doctor Who and the Daleks (1965) mit Peter Cushing in der Hauptrolle.

Für das nächste Jahr hat Lothar weitere Vorträge über US-amerikanische Fernsehserien der 1960er Jahre angekündigt.

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