Ist »Plan 9 from Outer Space« der schlechteste SF-Film aller Zeiten? – Teil 2

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Im ersten Teil des Vortrags von Lothar Powitz (Januar 2019) wurden Filme aus den Jahren 1953 bis 2014 vorgestellt, unter anderem Robot Monster (1953), Space Mutiny (1988) sowie die berühmt-berüchtigte Ron-Hubbard-Verfilmung  Battlefield Earth (2000). Im zweiten Teil schließlich trat Lothar den Beweis an, dass es noch weitaus schlechtete Filme als Plan 9 gab, die aber trotzdem einen gewissen Unterhaltungswert haben, darunter ein Film mit Verbindungen zu Ed Wood und ein Film des »Ed Wood von Connecticut«. Diese Filme waren zum größten Teil in Deutschland nie zu sehen – und das wird wohl auch so bleiben.

Mesa of Lost Women (1953) gibt es zum Beispiel auf YouTube zu sehen.

Bei The Creeping Terror (1963) reicht vermutlich auch der Trailer.

Ein ziemlich seltener Film, der zu den besseren schlechten Monsterfilmen gehört, ist The Horror of Party Beach (1964), den es ebenfalls in voller Länge auf YouTube zu bewundern gibt.

Absurd wird es dann in Rise of the Animals (2011), der in der Reihe »Die schlechtesten Filme aller Zeiten« unter dem Titel Rise of the Animals – Mensch vs. Biest auf TELE 5 lief. Diese Fassung gibt es hier zu sehen.

Buchpremiere »Streifzüge« von Angela und Karlheinz Steinmüller

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Im Memoranda Verlag erscheinen mehrere Bände mit den Sachtexten zur Science Fiction von Angela und Karlheinz Steinmüller.  Im ersten Band betrachtet der erste Essay nicht nur »Die Geburt der Science Fiction aus dem Geist des 19. Jahrhunderts«, sondern bietet auch einen Überblick über die genrebestimmenden Merkmale der SF. Damit ist der Rahmen für die folgenden Artikel gespannt, die übergreifende Themen oder das Werk einzelner Autoren, aber auch Kuriosa aus der Geschichte der SF präsentieren; zeitlich reicht der Rahmen von Vorläufern der SF wie den französischen utopischen Voyages Imaginaires bis in die Gegenwart zu Texten über phantastische Alternativen zur DDR-Geschichte.

Die Steinmüllers haben beim Clubabend das neue Buch Streifzüge vorgestellt, Bücher signiert und Fragen der Leser beantwortet.

Hier gibt es einen ausführlichen Bericht von Ralf Steinberg über unseren Clubabend.

Am Tag nach dem Clubtreffen erschien ein sehr langes Interview mit den Steinmüllers auf diezukunft.de, hier nachzulesen.

Optimismus und Overkill

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Hans Frey präsentierte beim Clubabend seine Sachbücher zur Geschichte der deutschen Science Fiction. Im August erschien sein neues Buch Optimismus und Overkill – Deutsche Science Fiction in der jungen Bundesrepublik (1945–1968). Kürzlich wurde Hans Frey für die ersten beiden Bände Fortschritt und Fiasko und Aufbruch in den Abgrund (über die deutsche SF von 1810 bis 1945) mit dem Kurd Laßwitz Sonderpreis ausgezeichnet. Dietmar Dath schrieb in der FAZ: »Es gibt einen Menschen namens Hans Frey, der 2018 die großartige Studie Fortschritt und Fiasko (…) vorgelegt und diese Leistung nun mit einem noch besseren zweiten Band übertroffen hat: Aufbruch in den Abgrund (…). Das zweite Buch zeigt noch deutlicher als das erste, wie kompliziert der Wurzelknoten war, aus dem die Literatur der Zukunft und der Alternativhistorie zu ihrer heutigen Gestalt heranwuchs.«
Weitere Informationen zum neuen Buch gibt es auf der Verlagshomepage.

Rock- und Pop-Musik inspiriert durch SF-Romane

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Zahlreiche SF-Romane – von Utopia über Brave New World bis Neuromancer – haben Rockgruppen und Singer/Songwriter zu eigenen Interpretationen dieser Geschichten inspiriert. Mit Wolfgang Both haben wir uns einige Textbeispiele angesehen und gehört, was sie zu ihren Songs angeregt hat.

Leseerfahrungen

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In kleiner Runde versammelten sich 13 SF-Bücher- und Filmenthusiasten um über ihre Lese- und Filmerlebnisse aktueller und älterer SF zu berichten. Dabei wurde nicht nur gelobt, sondern auch Einwände geäußert. So verschlang eine Leserin in wenigen Tagen den preisgekrönten neuen Eschbach, während ein anderer »irgendwo steckenblieb«. Neben den eher traditionellen Buchvorstellungen wurden auch Mangas (teils DVD-Serien) und Comics vorgestellt. Insgesamt ein abwechslungsreicher Abend, der das ganze Spektrum der heutigen SF (mit Grenzüberschreitungen zur Fantasy) zeigte. Hier einige der vorgestellten Bücher:

Und hier die Mangas/Comic/DVD:

Auch ein vorgestellter interessanter Essay zur künstlichen Intelligenz soll nicht unerwähnt bleiben:

»Das Versprechen der künstlichen Intelligenz« von Roberto Simanowski siehe hier (auch zum Nachhören): https://www.deutschlandfunk.de/die-zukunft-des-menschen-das-versprechen-der-kuenstlichen.1184.de.html?dram:article_id=488967

Verlagsarbeit in der Pandemie

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Beim ersten Clubtreffen nach langer Pause, das im Freien und gebührendem Abstand stattfand, berichtete Hardy Kettlitz über das erste Jahr des neuen Memoranda Verlags und die Schwierigkeiten der Verlagsarbeit während der Pandemie. www.memoranda.eu

Von Undermind bis Ultraman. Britische SF-Fernsehserien der 60er

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Beim heutigen Clubabend stellt uns Lothar Powitz vier britische Science-Fiction-Fernsehserien der 1960er-Jahr vor, die es allesamt nicht ins deutsche Fernsehen geschafft haben. City Beneath the Sea von 1962 ist eher ein Mehrteiler als eine Serie und es geht um einen gefährlichen Wissenschaftler und seine Unterwasserstadt, wie der Titel schon erraten lässt. In Undermind von 1965, einer elfteiligen Serie, geht es um Personen, die einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen. Hier gibt es die erste Folge der Serie zu sehen. Out of the Unknown, die ab 1965 gesendet wurde, war eine Anthologieserie, von der leider viele der 49 Folgen verschollen sind. Die Vorlagen zu den Folgen stammen von Autoren wie Isaac Asimov, J. G. Ballard, John Wyndham oder E. M. Forster. Der Trailer gibt einen ersten Eindruck. Bei der vierten vorgestellten Serie handelt es sich um Joe 90, eine weitere Produktion von Gerry Anderson mit Marionetten. Die Technik in dieser Serie ist für die damalige Zeit ziemlich ausgefeilt, wie man hier sehen kann. Als Bonus gab es dann noch ein paar Ausschnitte aus der japanischen Serie S.R.I. und die unheimlichen Fälle von 1968, von deren 26 Folgen es 1971 tatsächlich 13 Folgen ins deutsche Vorabendprogramm geschafft haben.

Harry Harrison – Weltenbummler und Witzbold

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Harry Harrison (1925–2012) war Weltenbummler, Schriftsteller, Comiczeichner, Herausgeber, Esperantist und Witzbold. In den fünfzig Jahren seiner aktiven Karriere als Autor schuf er zahlreiche Klassiker der Science-Fiction-Literatur, darunter Make Room! Make Room! (verfilmt als Soylent Green) und die Serie von Romanen über Jim diGriz, die Edelstahlratte. Im September erscheint die neue Ausgabe der Buchreihe SF PERSONALITY, in der sich die Autoren Hardy Kettlitz und Christian Hoffmann ganz dem Werk Harry Harrisons widmen. Am Clubabend erzählte Hardy über Harrisons Geschichten und Anekdoten aus dessen Leben. 

Die Schatten von Copyworld

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Michael Szameit (1950–2014) galt laut einer Umfrage des Fanzines tranSFer (1990) als einer der beliebtesten Autoren in der Fanszene der Science Fiction der DDR.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Christian Schobeß standen die Romane Copyworld und Drachenkreuzer Ikaros. Zunächst unterzog Schobeß den späten Roman Copyworld einer genaueren Betrachtung. Es folgte Drachenkreuzer Ikaros. Gerade diese beiden Werke besitzen aus Sicht des Referenten eine zeitlose Relevanz und zeigen Aspekte auf, die nicht nur für die gegenwärtige Entwicklung eine wichtige Bedeutung haben.

Science Fiction — Science Fact. SF in Rock- und Popmusik.

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Nach der Pause ging es mit unserem Clubabend weiter. Wolfgang Both hat uns einen musikalischen Abend präsentieren, diesmal zum Thema »Science Fiction — Science Fact. SF in Rock- und Popmusik«.

In diesem Titel analysiert US-Punkband Star Spangles ein Liebesverhältnis. Sie fragt sich, was wahr ist an den Schwüren, was nur gespielt – was ist fiction, was ist fact? In fast allen Songs, deren Texte wir betrachtet haben, wurde der Begriff »Science Fiction« für etwas Unwirkliches, Scheinbares oder Vorgebliches verwendet. Bei Rappern und Punks ging es auch schon mal um den Reim auf »fiction«. Im Vortrag wurde betrachtet, ob das Potenzial von SF wirklich genutzt wird oder ob SF nur Attitüde, ein buzz word ist.

Aufgrund der aktuellen Abstandsregeln fand das Clubtreffen im Garten des Kulturbunds statt.

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