SF Sommer Musik Spezial

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c-mars3Der diesjährige musikalische Vortrag von Wolfgang Both hatte zwar den Titel Mars ist kein Spass (angelehnt an »Mars is no fun« von Camille). Tatsächlich reichte das Spektrum der musikalischen Beiträge aber von dem ziemlich witzigen »Martian Boogie« (in einem Schnellimbiss mit dem schönen Namen »Eat, Sit and Gulp« kann man nachts schon mal einen marsianischen Rockfan treffen …) von Brownsville Station bis zum sozialkritischen »Moving to Mars« von Coldplay. Mit seinen Musikstücken aus sieben Jahrzehnten konnte Wolfgang zudem eine große Vielfalt an musikalischen Stilen – von Rockabilly bis Industrial – präsentieren. Und zu entdecken gab es auch etwas: die Band Mars Needs Women dürften vorher wohl die wenigsten gekannt haben … Alles in allem war das wiederum eine kurzweilige musikalische Reise. Gut, dass Wolfgang noch weitere Themen in petto hat!

Anton_3dUwe Anton ist deutscher Science-Fiction-Autor und -Kritiker. Er schreibt seit mehr als 20 Jahren für Perry Rhodan und veröffentlichte darüber hinaus über tausend Rezensionen, Artikel, Essays und Aufsätze in Zeitschriften, Jahrbüchern und Sachbüchern. Kürzlich erschien in der Buchreihe SF Personality der Band Robert Silverberg – Zeiten der Wandlung. Aus diesem Anlass kam Uwe Anton für zwei Veranstaltungen nach Berlin.

Am 11. Juli um 19:30 Uhr war Uwe Anton in der Otherland-Buchhandlung zu Gast, im Gespräch mit Hardy Kettlitz. Thema waren bedeutende SF-Autoren, aber auch seine Arbeit an der Serie Perry Rhodan. Von ihm liegen bereits Sachbücher über Philip K. Dick, Stephen King und A. E. van Vogt vor.

Am 12. Juli um 19 Uhr hat er in unserem Club Andymon in der Ernststraße 14-16 einen Vortrag über das Werk von Robert Silverberg gehalten und sein Buch ausführlich vorgestellen.

Frey_Fortschritt_3dHans Frey, Autor des Buches Fortschritt und Fiasko – Die ersten 100 Jahre der deutschen Science Fiction, war inBerlin.

Am 14. Juni um 19 Uhr hat der Autor in unserem Club Andymon in der Ernststraße 14-16 einen Vortrag über die frühe deutsche Science Fiction halten und sein Buch ausführlich vorstellen.

Am 15. Juni um 20 Uhr war Hans Frey in der Otherland-Buchhandlung zu Gast im Gespräch mit Hardy Kettlitz. Thema waren die Sachbücher von Hans Frey sein. Nicht nur Fortschritt und Fiasko, sondern auch seine SF Personality-Ausgaben über J. G.  Ballard, Alfred Bester und James Tiptree jr.

Unter anderem erzählte Hans Frey auch, woran er derzeit arbeitet. So wird es sicherlich einen weiteren Band zur Geschichte der deutschen Science Fiction geben, der chronologisch an Fortschritt und Fiasko anschließt.

Die Hugo Awards 2001 bis 2007

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Hugo3_3dIm Sommer 2018 erscheint der dritte und letzte Band der Buchreihe »Die Hugo Awards«. Vorab gab Hardy Kettlitz einen ersten Überblick zu den Hugo-Preisträgern der Jahre 2001 bis 2007, gab Lesetipps für Erzählungen und Romane und hatte jede Menge Anekdoten über Autoren und die Preisverleihungen. Und es ging nicht nur um berühmte Romane wie American Gods von Neil Gaiman, Jonathan Strange & Mr. Norrell von Susanna Clarke, Spin von Robert Charles Wilson oder Das Ende des Regenbogens von Vernor Vinge, sondern auch um viele interessante Kurzgeschichten, Sachbücher, Comics, Spielfilme, Fernsehserien und was die Science Fiction sonst noch zu bieten hat. Am 13. September geht es dann weiter mit den Hugo-Gewinnern ab 2008.

Neuhaus_3dDer Journalisten und Autor Wolfgang Neuhaus war anlässlich des Erscheinens seines Buches Die Überschreitung der Gegenwart beim Andymon-Clubabend zu Gast. Evolutionäre Spekulation ist bis heute eines der Hauptthemen der Science Fiction. Wolfgang Neuhaus bietet mit seinen Essays, die über viele Jahre in Das Science Fiction Jahr erschienen sind, einen Einblick in die unterschiedlichen Schreibweisen, die im Genre möglich sind: von der Space Opera bis zum Cyberpunk, von literarischen Gedankenexperimenten bis hin zu kosmischen Visionen. Ergänzend werden einige Beispiele der visuellen SF vorgestellt. Welche Aussichten hat die Menschheit durch die sich beschleunigenden Prozesse der Technik und der Wissenschaft? Es deuten sich vielfache Überschreitungen in den Verhältnissen der Menschen zu ihrem Körper, zur Umwelt und zu den Maschinen an, die erst in Umrissen zu erfassen sind. Auch wenn die SF als Literatur des Wandels sich immer wieder in Krisen befunden hat, was ihre Gestaltung und ihre Rezeption angeht, so war sie stets in der Lage, neue Formen des ästhetischen Ausdrucks für solche Vorgänge zu finden. Das Genre ist auf dem Weg, eine dem 21. Jahrhundert angemessene Symbolik zu entwickeln, der Neuhaus in seinen ­Essays nachspürt.

Beim Clubtreffen gab Wolfgang Neuhaus Einblicke in seine Arbeit an den Texten, stellte die Themen seines Buches vor und beantwortete geduldig alle Fragen.

vorgestellt. Welche Aussichten hat die Menschheit durch die sich beschleunigenden Prozesse der Technik und der Wissenschaft? Es deuten sich vielfache Überschreitungen in den Verhältnissen der Menschen zu ihrem Körper, zur Umwelt und zu den Maschinen an, die erst in Umrissen zu erfassen sind. Auch wenn die SF als Literatur des Wandels sich immer wieder in Krisen befunden hat, was ihre Gestaltung und ihre Rezeption angeht, so war sie stets in der Lage, neue Formen des ästhetischen Ausdrucks für solche Vorgänge zu finden. Das Genre ist auf dem Weg, eine dem 21. Jahrhundert angemessene Symbolik zu entwickeln, der Neuhaus in seinen ­Essays nachspürt.
Evolutionäre Spekulation ist bis heute eines der Hauptthemen der Science Fiction. Wolfgang Neuhaus bietet mit seinen Essays, die über viele Jahre in Das Science Fiction Jahr erschienen sind, einen Einblick in die unterschiedlichen Schreibweisen, die im Genre möglich sind: von der Space Opera bis zum Cyberpunk, von literarischen Gedankenexperimenten bis hin zu kosmischen Visionen. Ergänzend werden einige Beispiele der visuellen SFvorgestellt. Welche Aussichten hat die Menschheit durch die sich beschleunigenden Prozesse der Technik und der Wissenschaft? Es deuten sich vielfache Überschreitungen in den Verhältnissen der Menschen zu ihrem Körper, zur Umwelt und zu den Maschinen an, die erst in Umrissen zu erfassen sind. Auch wenn die SF als Literatur des Wandels sich immer wieder in Krisen befunden hat, was ihre Gestaltung und ihre Rezeption angeht, so war sie stets in der Lage, neue Formen des ästhetischen Ausdrucks für solche Vorgänge zu finden. Das Genre ist auf dem Weg, eine dem 21. Jahrhundert angemessene Symbolik zu entwickeln, der Neuhaus in seinen Essays nachspürt.

Von »Four Feather Falls« bis »Joe 90«

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S_1Beim Clubabend hat Lothar Powitz britische Fernsehserien der 1960er-Jahre vorgestellt. Dabei ging es hauptsächlich um den Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Gerry Anderson, der über mehrere Jahrzehnte hinweg die britische Science Fiction geprägt hat. Im ersten Teil des Vortrags ging es um das Frühwerk, zu dem seine zweite Ehefrau Sylvia Anderson ganz erheblich beigetragen hat. Das Besondere an Andersons frühen Fernsehserien war, dass es keine Schauspieler gab, sondern alle Rollen von Marionetten gespielt wurden. Dafür erfanden die Andersons ein besonderes Verfahren, das sie Supermarionation nannten und bei dem sich der Mund und die Augen der Puppen bewegen ließen, um sie lebensechter aussehen zu lassen. Die erste bei Vortrag vorgestellte Serie heißt Supercar, erschien 1961 bis 1962 und richtete sich eher an Kinder. Hier sind einige Folgen zu sehen. Für die Serien Fireball XL5 (1962) und Kommando Stingray (1963) verfeinerten die Andersons ihre Puppentechnik. Die bis heute bekannteste Marionetten-Serie ist jedoch Thunderbirds, die von 1964 bis 1966 produziert wurde. Zu all den Puppenserien gibt es auf YouTube ein interessantes einstündiges Special mit dem Titel Sci-Fi on Strings.

Hierzulande kennt man eher die späteren Fernsehserien von Gerry Anderson, die er mit realen Schauspielern drehte, wie zum Beispiel UFO und Mondbasis Alpha 1.

Die Bürde des Erdenmannes

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Griffith_HoneymoonHarun Raffael betätigt sich weiterhin als »literarischer Perlentaucher« und stellte beim heutigen Clubabend unter dem Titel »Die Bürde des Erdenmannes« drei weitgehend unbekannte klassische Science-Fiction-Romane von britischen Autoren vor, die um das Jahr 1900 erschienen sind und in denen es um die Eroberung der Planeten des Sonnensystems geht. Der erste Roman stammt von John Jacob Astor, der nur dieses eine Buch geschrieben hat, und trägt den Titel A Journey in Other Worlds (1894), dessen Text beim Projekt Gutenberg zu finden ist. Der zweite Autor, George Griffith, ist etwas bekannter und hat auch weitere SF-Bücher geschrieben.  Sein vorgestellter Roman heißt A Honeymoon in Space (1901) und ist hier zu finden. Das dritte Buch von Robert William Cole ist deutlich kürzer. In The Struggle for Empire: A Story of the Year 2236 (1900) wird die vermutlich erste Weltraumschlacht in der SF-Literatur geschildert. Vielen Dank an Harun für das Auffinden dieser skurrilen Bücher, die als Spiegel ihrer Zeit die imperialistischen Bestrebungen im Gedankengut britischer Autoren widerspiegeln.

Andymon-Weihnachtsfeier und Vorschau 2018

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Andymon_Weihnachten17Die Weihnachtsfeier beim Dezembertreffen von ANDYMON ist inzwischen eine langjährige Tradition. Dazu gehört auch der vom Clubchef Ralf selbst gebackene Stollen, der feierlich angeschnitten wird, wie man im nebenstehenden Bild sehen kann. Doch es gab nicht nur ein gemütliches Beisammensein mit Würstchen, Salaten, Keksen, Glühwein und Süßigkeiten, sondern auch für jedes Clubmitglied – und das ist ebenfalls langjährige Tradition – eine Weihnachtsgabe in Form eines Buches, diesmal den Erzählungsband Leichter als Vakuum von Erik Simon und Angela & Karlheinz Steinmüller.

Außerdem haben wir uns Gedanken über die Themen der Clubabende im kommenden Jahr gemacht. Herausgekommen ist dabei ein prall gefülltes und abwechslungsreiches Programm, das man hier schon besichtigen kann (Änderungen möglich).

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden unseres Clubs ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Neon Genesis Evangelion

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Beim heutigen Clubabend erzählte Harun Raffael über die philosophischen und weltanschaulichen Hintergründe der Serie »Neon Genesis Evangelion«, die zu den bekanntesten japanischen Manga- und Anime-Serien gehört. Die rund drei Stunden des Vortrags reichten nicht aus, um alle Aspekte der Serie zu beleuchten.

Hier ein Video mit weiteren Hintergrundinformationen zur Serie:

Die Werke von Kurd Laßwitz

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Auf-zwei-PlanetenBeim Clubabend ging es diesmal um die Werke des Vaters der deutschen Science Fiction, Kurd Laßwitz. Mehrere Clubmitglieder haben sich mit unterschiedlichen Aspekten auseinandergesetzt. So erzählte Hardy Kettlitz über den wichtigsten Roman des Autors, Auf zwei Planeten, Bernhard Kempen über prähistorische Motive in Homchen, Harun Raffael würdigte die poetischen Qualitäten von Laßwitz und Ralf Neukirchen erläuterte anhand von Schlangenmoos und Sternentau die philosophischen und gesellschaftlichen Ansichten des Autors. Darüber hinaus gab es fast alle Werke von Laßwitz in unterschiedlichen alten und neuen Ausgaben zu bestaunen.

Falls jemand nun Lust auf mehr bekommen hat: Fast alle Laßwitz-Bücher sind in aktuellen Ausgaben beim Verlag Dieter von Reeken noch lieferbar und hier zu besichtigen.

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