Vorschau Clubabend

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Beim nächsten Clubabend am 9. November 2017 erzählt Harun Raffael über die philosophischen und weltanschaulichen Hintergründe der Manga-Serie »Neon Genesis Evangelion«.

Die Werke von Kurd Laßwitz

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Auf-zwei-PlanetenBeim Clubabend ging es diesmal um die Werke des Vaters der deutschen Science Fiction, Kurd Laßwitz. Mehrere Clubmitglieder haben sich mit unterschiedlichen Aspekten auseinandergesetzt. So erzählte Hardy Kettlitz über den wichtigsten Roman des Autors, Auf zwei Planeten, Bernhard Kempen über prähistorische Motive in Homchen, Harun Raffael würdigte die poetischen Qualitäten von Laßwitz und Ralf Neukirchen erläuterte anhand von Schlangenmoos und Sternentau die philosophischen und gesellschaftlichen Ansichten des Autors. Darüber hinaus gab es fast alle Werke von Laßwitz in unterschiedlichen alten und neuen Ausgaben zu bestaunen.

Falls jemand nun Lust auf mehr bekommen hat: Fast alle Laßwitz-Bücher sind in aktuellen Ausgaben beim Verlag Dieter von Reeken noch lieferbar und hier zu besichtigen.

SF Sommer Musik Spezial

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nasa-grand-tourIn diesem Jahr machten wir eine musikalische Reise durch unser Sonnensystem. Wir besuchten alle Planeten mittels Rock & Pop-Musik. Die Reise begann bei der Sonne (»Here Comes the Sun«) und ging im Swing-By bis an den Rand des Systems, auch dem Pluto war ein Song gewidmet. Den Steckbrief aller besuchten Planeten und einige Textbeispiele konnte man sich mit nach Hause nehmen.

Leseerfahrungen 2017

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Jedes Jahr im Sommer stellen die Andymon-Mitglieder die interessantesten Bücher vor, die sie im vergangenen Jahr gelesen haben, so auch diesmal. Während sonst oft auch zahlreiche SF-Klassiker vorgestellt werden, waren es diesmal vorwiegend neue Bücher, die das Interesse der Clubmitglieder gefunden haben. Die nachfolgende Liste stellt weder ein Ranking noch eine bestimmte Reihenfolge dar, sondern ist lediglich eine Auflistung der ausführlicher vorgestellten Titel.

  1. Cixin Liu: Die drei Sonnen (Heyne)
  2. Robert Charles Wilson: Am Kontrolle (Heyne)
  3. Peter Cline: Der Spalt (Heyne)
  4. Andreas Brandhorst: Das Arkonadia-Rätsel (Piper)
  5. Robert Harris: Vaterland (Heyne)
  6. Beverly Schnett: Das Kommen der Großen Schlange (E-Book Self Published)
  7. Christophe Arleston & Alessandro Barbucci: Ekhö Spiegelwelt (Splitter; Comic)
  8. Brian Vaughan & Cliff Chiang: Paper Girls (Cross Cult; Comic)

Die Berliner SF-Verlage

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Nun schon seit mehreren Jahren stellen die Berliner SF-Verlage im Sommer ihre Neuerscheinungen vor. Auch diesmal hat der unserem Club eng verbundene Golkonda Verlag, diesmal vertreten durch den den »alten« Verlagsleiter Hannes Riffel und »neuen« Verlagsleiter Michael Görden, Neuerscheinungen vorgestellt (zum Beispiel die neuen Bücher von Erik Simon und den Steinmüllers), einen Ausblick auf die Planung gegeben und Fragen beantwortet. Hier übrigens eine Vorschau auf die Titel im Sommer und Herbst 2017.

FISCHER Tor ging im Herbst 2016 an den Start und brachte die weltbekannte SF- und Fantasy-Traditionsmarke Tor nach Deutschland. Inzwischen sind mehr als ein Dutzend Bücher erschienen und viele interessante Titel in Vorbereitung. Programmleiter Hannes Riffel erzählte, wie der erfolgreiche Start von FISCHER Tor vonstatten ging und gab einen Einblick in die Programmarbeit. Und tor-online.de hat sich zum wohl interessantesten deutschsprachigen Internetportal zum Thema Science Fiction und Fantasy gemausert. Hier die Übersicht zu den aktuellen und kommenden Tor-Titeln.

Und da Hardy Kettlitz weiterhin die »Außenstelle Berlin« des Leipziger Verlags FESTA ist, hatte er auch einiges über die dort erschienenen Phantastik-Titel zu erzählen. Für viele ist FESTA offenbar noch immer der »Horror-Verlag«, dabei gibt es schon seit Jahren ein thematisch breit gefächertes Angebot, das von Action-Thrillern über modernen und klassischen Horror bis zu großen Erzählern wie Chuck Palahniuk und Jack Kerouac reicht.

Johannes Winkler auf dem Raketenflugplatz Berlin

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Winkler_Raketenflugplatz

Der Raketenpionier Johannes Winkler (1897–1947) gründete 1927 den Verein für Raumschiffahrt, publizierte „Die Rakete“, die erste Fachzeitschrift für Astronautik, und startete 1931 die erste europäische Flüssigkeitsrakete in Dessau. Für das zehnmal größere Modell 2 war dort aber zuwenig Platz. So wechselte er im Oktober 1931 auf den Raketenflugplatz Berlin, um hier seine Experimente fortzusetzen. Letztlich scheiterte er im Oktober 1932 mit einem Fehlstart seiner Rakete.

Wolfgang Both stellte den außergewöhnlichen Raketenpionier beim Clubabend vor.

Einige Informationen über Johannes Winkler sind auch bei Wikipedia zu finden.

Im Raumanzug vom Mond zum Jupiter

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Da der Vortrag von Ulrich Köhler über das Moon Village leider schon zum zweiten Mal ausfallen musste, sprang freundlicherweise Harun Raffael mit dem zweiten Teil seines Vortrags ein: »Im Raumanzug vom Mond zum Jupiter – die SF der späten viktorianischen Jahre«. Dabei ging es um die Weltraumfahrten zur Zeit Jules Vernes (1890–1900). Nähere Informationen und die Titel der vorgestellten Bücher werden demnächst an dieser Stelle nachgereicht.

FormiculaFormicula (Them!,  1954) und Tarantula (1955) dürfte wohl so ziemlich jeder Science-Fiction-Fan kennen. Mutationen infolge von Umwelteinflüssen, atomarer Strahlung oder fehlgeschlagenen wissenschaftlichen Experimenten waren in noch weiteren Filmen zu bestaunen, die in deutschen Kinos meist nicht zu sehen waren. Und die Filme, die in die deutschen Kinos gelangten, zählten nicht unbedingt zu den besten – wie beispielsweise Die Nacht der unheimlichen Bestien (The Killer Shrews, 1959).

Lothar Powitz stellte in seinem heutigen Vortrag zahlreiche Beispiele vor. Obwohl viele Filme aus heutiger Sicht sehr naiv wirken und mit geringem Budget gedreht wurden, gibt es einige, die durch ihre Handlung überzeugen. Relativ gelungen ist der Film The Deadly Mantis (1957; siehe Foto oben links) über eine riesige Gottesanbeterin. In Attack of the Crab Monster (1957) geht es um eine Bedrohung durch gefährliche Riesenkrebse. Und in Rabbits (1972, auch: Night of the Lepus) tauchen sogar höchst mörderische Riesenkaninchen auf – ziemlich absurd, aber sehr unterhaltsam. Doch nicht alle Riesenviecher sind durch fehlgeschlagene Experimente oder radioaktive Strahlung entstanden, manchmal haben auch die Außerirdischen ihre Finger im Spiel, wie zum Beispiel in Killers from Space (1954).

Im Raumanzug durch das viktorianische Zeitalter

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Faure 1 Raum-Schiff

Harun Raffael erzählte bei seinem heutigen Vortrag darüber, wie sich die Autoren des 19. Jahrhunderts die Fahrt in den Weltraum vorstellten: von der Ballonfahrt zum Mars über die richtige Körperhaltung beim Abschuss aus einer Kanone, die ersten Raumanzüge und Luftschleusen und den Kampf zwischen Raketen- und Antigrav-Prinzip, bis hin zur ersten galaktischen Kolonisation.

Dabei ging es um aus anderen Vorträgen Haruns alte Bekannte wie Percy Greg oder den allseits bekannten Jules Verne und seine Erzählungen über die Reise zum und um den Mond bis hin zu eher unbekannten, mehrteiligen französischen Romanen über Reisen durch das Sonnensystem. Trotz starker Heiserkeit hat sich Harun tapfer geschlagen, um seine Erkenntnisse über die klassischen Weltraumromane zu vermitteln.

womenWas wäre, wenn … der Mensch bei der Erforschung des Weltraums nicht auf öde und leere Himmelskörper träfe, sondern schon sehr bald einer Vielzahl von humanoiden Völkern begegnete? Was wäre, wenn diese den Erdbewohnern nicht immer wohlgesonnen wären? Und was wäre, wenn bei all diesen Begegnungen Frauen eine herausragende Rolle spielten? Diesen Fragen ist eine Reihe von Science-Fiction-Filmen, wie z. B. Voyage to the Planet of Prehistoric Women nachgegangen, die von Lothar Powitz in Ausschnitten vorgestellt wurden.

Darunter waren einige Filme, die vermutlich eine Mitschuld am schlechten Ruf der Science Fiction tragen, wie zum Beispiel Cat-Women of the Moon (1953), The Astounding She-Monster (1957) oder Fire Maidens from Outer Space (1956). Aber es gab auch einige Filme, die durchaus sehenswert sind, wie zum Beispiel Queen of Blood (1966, in Anlehnung an den sowjetischen Film Begegnung im All von 1963), Queen of Outer Space (1958; dt. In den Krallen der Venus) oder Journey to the Seventh Planet (1962). Alles weitgehend in Deutschland unbekannte Filme, die – mit einer Ausnahme – nie synchronisiert wurden. Bei einigen ist das vielleicht auch besser so. Jedenfalls war der Clubabend eine interessante Reise in eine längst vergangene (Science-Fiction)-Zeit.

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