In diesem sehenswerten Beitrag erklärt unser Lieblingsbuchhändler Hannes die Science Fiction.

Pioniere der Raumfahrt

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SternwarteTreptowWie wir angekündigt hatten fand am 19. Mai 2012 in der Archenhold Sternwarte (Berlin-Treptow) das XVI. Raumfahrthistorische Kolloquium statt. Anlass war der 100. Geburtstag von Wernher von Braun. Wolfgang Both besuchte die Veranstaltung und erstattet hier Bericht:

»Schon vor Beginn der Veranstaltung konnte man viele Persönlichkeiten unter dem historischen Fernrohr der Sternwarte sehen. Neben dem früheren Leiter Prof. Dieter B. Hermann waren der Fliegerkosmonaut Siegmund Jähn oder der Leiter des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums Karlheinz Rohrwild und Dr. Olaf Przybilski von der TU Dresden gekommen. …«

Weiterlesen und Fotos angucken kann man hier in der PDF-Datei.

Kurd Laßwitz Preis 2012

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MarusekDie Gewinner der Kurd Laßwitz Preis 2012 wurden verkündet, nachzulesen auf der Seite www.kurd-lasswitz-preis.de. Wir freuen uns besonders über die Kategorie »Beste Übersetzung«, denn auf den ersten drei Plätzen befinden sich gleich fünf Berliner!

Gewonnen haben Jasper Nicolaisen und Jakob Schmidt für ihre Übersetzung des Erzählungsbandes Wir waren außer uns vor Glück von David Marusek (Golkonda Verlag).

Auf dem zweiten Platz befindet sich Frank Böhmert für die Übersetzung Sonnensturz von David Jones uind auf dem dritten Platz Hannes & Sara Riffel für die Übersetzung Systemneustart von William Gibson.

Der Gewinner der Rubrik »Bester deutschsprachiger SF-Roman« ist übrigens Andreas Eschbach für Herr aller Dinge. Das ist sein 86. Laßwitz-Preis (gefühlt). Traditionell nimmt er seinen Preis mit den sympatisch-ironischen Worten entgegen: »Da bin ich wieder!« Und er hat es auch verdient.

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern!

Die Pioniere der Raumfahrt

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In der Archenhold Sternwarte (Berlin-Treptow) findet am 19. Mai 2012 ab 10 Uhr das XVI. Raumfahrthistorische Kolloquium statt. Anlass ist der 100. Geburtstag von Wernher von Braun. Es wird Vorträge über Konstantin Ziolkowski, Hermann Oberth, Robert Goddard und Wernher von Braun geben. Eine Programmübersicht gibt es hier.

Im Schloss Britz, einem über 300 Jahre alten prächtigen Gutshaus, gibt es seit dem 5. November 2011 eine großartige Ausstellung zu bewundern, nämlich Originale der drei großen Zeichner Floyd Gottfredson, Al Taliaferro und Carl Barks. Gottfredson und Talliaferro zeichneten über Jahrzehnte die Zeitungsstrips von Mickey Mouse und Donald Duck, Carl Carks schuf in seinen Comics den heute allen bekannten Entenkosmos. Schloss Britz zeigt zahlreiche Originalzeichnungen, Skizzen, Bilder, Tages- und Sonntagsstrips, die die Entwicklung des Entenkosmos dokumentieren. Der Besucher hat die Gelegenheit, die Zeichnungen ganz aus der Nähe zu betrachten. Neben den künstlerischen und technischen Aspekten bietet die Ausstellung vor allem eine Menge Spaß, denn die ausgestellten Strips sind wirklich lustig.
Der Eintritt kostet 7 Euro, geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr. Das Schloss befindet sich in der Nähe der U7 Parchimer Allee. Ausführliche Informationen gibt es hier.

Lesung und Gespräch mit Tobias O. Meißner und Marcus Hammerschmitt
Moderation: Hannes Riffel

Science Fiction ist mehr als Literatur. Sie entwickelt sich im Medienverbund: Filme, Comics, Computer- und Rollenspiele transportieren Bilder und Geschichten, die auch die Science-Fiction-Literatur nachhaltig beeinflusst haben. Tobias O. Meißner und Marcus Hammerschmitt geben anhand eigener Texte Einblick in das Wechselverhältnis zwischen literarischer und audiovisueller Kultur und lassen im Gespräch die faszinierendsten Momente einer zunehmend einheitlichen Medienwirklichkeit aufblitzen.

Wann: Dienstag, den 6. September 2011, 20 Uhr
Wo: Brecht-Haus | Chausseestraße 125 | Berlin-Mitte
Eintritt: € 5,– (ermäßigt 3,–)

Lesung und Gespräch mit Angela und Karlheinz Steinmüller
Moderation: Hardy Kettlitz

Soll man E-Mails aus der virtuell-existierenden DDR besser gleich löschen? Was haben Viren mit dem lieben Gott zu tun? Werden Romane künftig zielgenau für exakt einen Leser geschrieben? Angela und Karlheinz Steinmüller kennen die Zukunft-Ost und die Zukunft-West. Sie sprechen über die DDR im Jahr 2000 und die EU im Jahr 2030, über die Schwierigkeiten beim SF-Schreiben damals und heute und über das spannungsgeladene Verhältnis von Science-Fiction und Zukunftsforschung.

Wann: Dienstag, den 5. Juli 2011, 20 Uhr
Wo: Brecht-Haus | Chausseestraße 125 | Berlin-Mitte
Eintritt: € 5,– (ermäßigt 3,–)

Ley_SU_Starfield-Company_Shayol_4cVerschollener Science-Fiction-Roman nach 80 Jahren wieder entdeckt.
Lange galt der von Willy Ley verfasste Roman Die Starfield Company als verschollen. Jetzt erscheint er erstmals als Buch in limitierter Auflage im Shayol-Verlag.
In Zusammenarbeit mit dem Verlag lädt die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin in Anwesenheit der Tochter des Autors, Frau Xenia Ley Parker, und des Entdeckers des Manuskriptes, dem Leiter des Hermann-Oberth-Raumfahrt-Museums, Herrn Karlheinz Rohrwild, zur Vorstellung des Romanes ein.
Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 30. Juni 2011, 18.00 Uhr, Vortragssaal, 4.OG
Deutsches Technikmuseum Berlin

Mehr Informationen zur Veranstaltungen und zum Veranstaltungsort gibt es hier und hier.

Noch bis 31. Oktober 2011 ist im Filmpark Babelsberg Star Trek – Die Ausstellung zu sehen. Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr hat man die Möglichkeit, unter anderem im Captains Chair Platz zu nehmen und natürlich noch viele weitere Ausstellungsstücke in voller Größe zu bestaunen. Der letzte Einlaß erfolgt um 17:00 Uhr. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Filmparks Babelsberg. Der Eintritt kostet 13 Euro, in der gesamten Ausstellung darf nicht fotografiert werden.

Lesung und Gespräch mit Joachim Körber und Sascha Mamczak

Es liest: Simon Weinert

Keine Literatur ohne literarischen Markt. Auch die Science-Fiction reagiert flexibel auf die Nachfrage der Leser, auf internationale Trends und Verschiebungen in der Medienlandschaft, um sich als literarisches Produkt immer wieder neu zu erfinden. Die Gäste des heutigen Abends haben die Entwicklung der Science-Fiction in Deutschland nicht nur genau beobachtet, sondern sie durch ihre Arbeit als Herausgeber zahlreicher Anthologien, Reihen und Werkausgaben maßgeblich beeinflusst: Sascha Mamczak ist verantwortlicher Lektor für Science Fiction & Fantasy im Heyne Verlag, Joachim Körber, langjähriger Übersetzer solcher Genregrößen wie Stephen King und Dan Simmons, ist Inhaber der Edition Phantasia. Im gemeinsamen Gespräch loten sie das Genre im Spannungsfeld von Kunst, Kritik und Kommerz aus. Simon Weinert wird dazu repräsentative SF-Texte vortragen.

Wann: Dienstag, den 3. Mai 2011, 20 Uhr
Wo: Brecht-Haus | Chausseestraße 125 | Berlin-Mitte
Eintritt: € 5,– (ermäßigt 3,–)

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