TERMINATOR 6

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terminator06Mit TERMINATOR 6, erschienen im Oktober 1989, machte unser Fanzine einen weiteren Entwicklungsschritt. Ich hatte mir für viel Geld einen eigenen Computer zugelegt, und so waren wir nicht mehr an die Umfangsbeschränkungen gebunden, die die Nutzung von Thomas’ Computer auf Arbeit mit sich gebracht hatte. Der Umfang von TERMINATOR wuchs im Folgenden schnell, und das Heft entwickelte sich bald zu einem echten Magazin mit zahlreichen Rubriken. Die Ausgaben 6 und 7 wurden aber weiter Exemplar für Exemplar auf einem Nadeldrucker auf Endlospapier ausgedruckt, was bei dem wachsenden Umfang und der immer weiter steigenden Auflage nicht nur eine Heidenarbeit war, unsere Nachbarn müssen bei dem nächtelang durchlaufenden Druckergeräuschen in der Wendezeit gedacht haben, dass wir haufenweise Flugblätter o.ä. produzierten …

Inhaltlich bot das Heft eine Story von Gerd Frey, damals Clubchef von ANDYMON, der es später auf einige eigene Bücher brachte und heute besonders als SF-Computerspielexperte bekannt ist, und gleich drei neue Sparten. In »Beiträge zur DDR-SF-Geschichte« sollten in dieser und den folgenden Ausgaben Ralf Lorenz und Gerd Frey herausragende Bücher der DDR-SF besprechen, den Anfang machte Ralf mit einer Rezension von Heiner Ranks Die Ohnmacht der Allmächtigen. Ivo Gloss präsentierte in der Sparte »Übersetzung« eine Story des sowjetischen SF-Autors Juri Glaskow, die er aus dem Russischen übersetzt hatte. Und als dritte neue Rubrik wurde das »Andymon-Archiv« eingeführt, in dem in Zukunft von den Aktivitäten des Clubs berichtet wurde. [Hans-Peter Neumann]

Die Ausgabe TERMINATOR 6 kann man hier ansehen oder herunterladen.

13. Tag der Raumfahrtgeschichte

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Bereits zum 13. Mal fand im Hermann-Oberth-Raumfahrtmuseum (HORM) der Tag der Raumfahrtgeschichte statt. Renommierte Historiker, promovierte Techniker und engagierte Hobbyforscher hatten Beiträge eingereicht und wollten neueste Erkenntnisse zur Raumfahrtgeschichte vorstellen. Damit schloss sich dieses Treffen nahtlos an das wissenschaftliche Kolloquium der Archenhold-Sternwarte Anfang Juni an.

Wolfgang Both besuchte die Veranstaltung, seinen Bericht (inkl. Fotos) kann man hier in der PDF-Datei lesen: 13_tag_raumfahrtgeschichte2012

Annalen des 29. Jahrhunderts

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Annals_of_the_Twenty-Ninth_CenturyAm heutigen Clubabend berichtete Harun Raffael über ein Urgetüm der Science Fiction – Andrew Blairs Annalen des 29. Jahrhunderts, das Monumentalpanorama einer Weltzivilisation und den Bericht einer Reise zur Venus, anno 1874.Wir haben erfahren, dass das umfangreiche Werk zwar schwer zu lesen und wenig unterhaltsam ist, aber für seine Zeit viele Ideen zu bieten hatte. Manche davon heute eher albern, manche aber auch überraschend interessant. Das Buch ist äußerst selten und nur noch in wenigen Exemplaren weltweit verstreut in Bibliotheken erhalten. Dank an Harun, dass er sich die Mühe gemacht hat, uns das Werk vorzustellen!

Einen (viel zu kurzen) Wikipedia-Artikel zu dem Werk findet man hier.

In diesem sehenswerten Beitrag erklärt unser Lieblingsbuchhändler Hannes die Science Fiction.