Durch die Galaxie … mit Michael Marrak

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Ein kurzes Interview mit Michael Marrak ist gerade auf Tor Online erschienen. Im Oktober erschien Michael Marraks Buch Das Haus des Lazarus bei Memoranda. Es handelt sich dabei um den zweiten Band der besten Erzählungen von Michael Marrak. Eine ausführliche Rezension des Buches ist bei der Zeitung DER STANDARD erschienen. Josefson schreibt unter anderem: »Aber so, wie mich ein trauriger Song letztlich froh macht, einfach nur weil er schön ist, so ist auch die erzählerische Gabe eines Autors wie Michael Marrak geradezu dazu verdammt, eine Kraft des Positiven zu bleiben.« 

Lockdown

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Die Andymon-Clubabende im November und Dezember können leider nicht stattfinden.

Von Undermind bis Ultraman. Britische SF-Fernsehserien der 60er

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Beim heutigen Clubabend stellt uns Lothar Powitz vier britische Science-Fiction-Fernsehserien der 1960er-Jahr vor, die es allesamt nicht ins deutsche Fernsehen geschafft haben. City Beneath the Sea von 1962 ist eher ein Mehrteiler als eine Serie und es geht um einen gefährlichen Wissenschaftler und seine Unterwasserstadt, wie der Titel schon erraten lässt. In Undermind von 1965, einer elfteiligen Serie, geht es um Personen, die einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen. Hier gibt es die erste Folge der Serie zu sehen. Out of the Unknown, die ab 1965 gesendet wurde, war eine Anthologieserie, von der leider viele der 49 Folgen verschollen sind. Die Vorlagen zu den Folgen stammen von Autoren wie Isaac Asimov, J. G. Ballard, John Wyndham oder E. M. Forster. Der Trailer gibt einen ersten Eindruck. Bei der vierten vorgestellten Serie handelt es sich um Joe 90, eine weitere Produktion von Gerry Anderson mit Marionetten. Die Technik in dieser Serie ist für die damalige Zeit ziemlich ausgefeilt, wie man hier sehen kann. Als Bonus gab es dann noch ein paar Ausschnitte aus der japanischen Serie S.R.I. und die unheimlichen Fälle von 1968, von deren 26 Folgen es 1971 tatsächlich 13 Folgen ins deutsche Vorabendprogramm geschafft haben.

Harry Harrison – Weltenbummler und Witzbold

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Harry Harrison (1925–2012) war Weltenbummler, Schriftsteller, Comiczeichner, Herausgeber, Esperantist und Witzbold. In den fünfzig Jahren seiner aktiven Karriere als Autor schuf er zahlreiche Klassiker der Science-Fiction-Literatur, darunter Make Room! Make Room! (verfilmt als Soylent Green) und die Serie von Romanen über Jim diGriz, die Edelstahlratte. Im September erscheint die neue Ausgabe der Buchreihe SF PERSONALITY, in der sich die Autoren Hardy Kettlitz und Christian Hoffmann ganz dem Werk Harry Harrisons widmen. Am Clubabend erzählte Hardy über Harrisons Geschichten und Anekdoten aus dessen Leben. 

Die Bücher im Herbst bei Memoranda

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Gestern hat der Memoranda Verlag sein Herbstprogramm bekannt gegeben. Im September und Oktober gibt es ein Sachbuch über Harry Harrison, einen ganz neuen Band mit Erzählungen von Angela und Karlheinz Steinmüller (Erstveröffentlichung), den zweiten Band der besten Erzählungen von Michael Marrak sowie den verrückten Roman »Free Zone« von Charles Platt. Mehr Infos dazu unter www.memoranda.eu.

Die Schatten von Copyworld

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Michael Szameit (1950–2014) galt laut einer Umfrage des Fanzines tranSFer (1990) als einer der beliebtesten Autoren in der Fanszene der Science Fiction der DDR.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Christian Schobeß standen die Romane Copyworld und Drachenkreuzer Ikaros. Zunächst unterzog Schobeß den späten Roman Copyworld einer genaueren Betrachtung. Es folgte Drachenkreuzer Ikaros. Gerade diese beiden Werke besitzen aus Sicht des Referenten eine zeitlose Relevanz und zeigen Aspekte auf, die nicht nur für die gegenwärtige Entwicklung eine wichtige Bedeutung haben.

Science Fiction — Science Fact. SF in Rock- und Popmusik.

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Nach der Pause ging es mit unserem Clubabend weiter. Wolfgang Both hat uns einen musikalischen Abend präsentieren, diesmal zum Thema »Science Fiction — Science Fact. SF in Rock- und Popmusik«.

In diesem Titel analysiert US-Punkband Star Spangles ein Liebesverhältnis. Sie fragt sich, was wahr ist an den Schwüren, was nur gespielt – was ist fiction, was ist fact? In fast allen Songs, deren Texte wir betrachtet haben, wurde der Begriff »Science Fiction« für etwas Unwirkliches, Scheinbares oder Vorgebliches verwendet. Bei Rappern und Punks ging es auch schon mal um den Reim auf »fiction«. Im Vortrag wurde betrachtet, ob das Potenzial von SF wirklich genutzt wird oder ob SF nur Attitüde, ein buzz word ist.

Aufgrund der aktuellen Abstandsregeln fand das Clubtreffen im Garten des Kulturbunds statt.

Andymon pausiert

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Bis auf Weiteres entfallen unsere Clubtreffen. Der Vortrag von Hans Frey, der für den 14. Mai geplant war, wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir uns alle wieder in entspannter Atmosphäre treffen können. Interessenten am Club Andymon können sich gern per E-Mail melden. Die Kontaktdaten sind im Impressum zu finden.

Der Sputnik in der amerikanischen Alltagskultur

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Die Form des Sputnik hielt Einzug in zahlreiche Bereiche des Alltags, wie Möbel, Spielzeug oder Haushaltsgegenstände. Wolfgang Both stellte uns beim heutigen Clubabend eine unterhaltsame Sammlung des Sputnik-Designs in verschiedenen Produkten vor, die heute begehrte Sammlerstücke sind. Interessant ist der Fakt, dass der von Journalisten viel beschworene »Sputnik-Schock« im Grunde kein Schock war, denn aus der damaligen Presse geht hervor, dass der Start eines ersten Erdsatelliten längst erwartet wurde. Insbesondere in den USA kam die Wortendung »-nik« in Mode und wurde auf alles Mögliche angewendet – bis hin zum »Beatnik«. Dank an Wolfgang für den sehr unterhaltsamen Vortrag! Unser Clubchef Ralf konnte ein russisches Zigarettenetui aus dem Jahr 1957 präsentieren (siehe Foto).

»1984« in Film und Fernsehen

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Beim heutigen Clubabend hat unser Filmspezialist Lothar Powitz sich George Orwells Klassiker 1984 gewidmet. Bekannt sind vor allem die beiden Kinofilme aus den Jahren 1956 und 1984, darüber hinaus gibt es jedoch seit 1953 mehrere weitere Fassungen, die für das Fernsehen produziert wurden. Die erste Adaption des Romans in Spielfilmlänge war eine Fernsehfassung der britischen BBC, die 1954 ausgestrahlt wurde. Bereits 1953 lief eine 50-minütige Fassung des US-amerikanischen Fernsehsenders CBS im Rahmen der Serie Westinghouse Studio One. Eine weitere Fernsehfassung lief 1965 in der BBC im Rahmen der Serie Theater 625. Lothar hat darüber viele Details herausgefunden und erzählt. Es gab auch zahlreiche Ausschnitte aus sehr seltenen Versionen zu sehen.

Interessant ist übrigens, dass es vom ersten Kinofilm zwei alternative Enden gibt. In der in Deutschland gezeigte Fassung ruft Winston am Ende »Nieder mit dem Großen Bruder!« und Winston und Julia werden erschossen, während Winston in der amerikanischen Fassung ruft »Long live Big Brother!« und nicht erschossen wird.

Die erste Fernsehverfilmung aus dem Jahr 1953 gibt es übrigens hier zu sehen.


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