DAS AUS FÜR DAS SCIENCE FICTION JAHR? HIRNKOST DROHT DIE INSOLVENZ

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Nachdem der Golkonda Verlag DAS SCIENCE FICTION JAHR nicht länger herausgeben wollte, waren wir 2019 glücklich, mit dem Hirnkost Verlag ein neues Zuhause gefunden zu haben. Doch jetzt steht auch Hirnkost kurz vor der Insolvenz. Wir sind bestürzt: Soll wirklich noch ein unabhängiger Verlag aus der Verlagslandschaft verschwinden? Einer, der sich traut, Bücher zu veröffentlichen, an die sich die großen Konzernverlage nicht heranwagen? Der Themen behandelt, die sonst unter dem Radar laufen? Hat das SF-Jahr wieder seine Heimat verloren?

Daher möchten wir einerseits für den Hirnkost Verlag kämpfen, aber vor allen Dingen wollen wir die Zukunft von DAS SCIENCE FICTION JAHR sichern! Es darf nicht sein, dass das traditionsreiche, von Wolfgang Jeschke ins Leben gerufene Buchprojekt, das seit 1986 jährlich die Entwicklungen in der Science-Fiction-Szene dokumentiert und kommentiert, sang- und klanglos eingestellt wird.

Hinzu kommt, dass wir an der Ausgabe 2024 mit Hochdruck arbeiten: Das Lektorat ist zu zwei Dritteln durch, ein Teil der Texte ist bereits im Satz, das Cover beinahe finalisiert. Die Autor*innen haben so viel Energie in ihre Beiträge gesteckt. Und Zuwachs in unserer kleinen Redaktion sorgt für frischen Wind, den wir euch auch in den nächsten Jahren um die Nase blasen wollen. DAS SCIENCE FICTION JAHR muss also weitergehen!

Unsere Idee: Jeder Erlös, jede Spende, die mit dem Zweck “SF-Jahr” bei uns eingeht, wird unmittelbar in die kommende(n) Ausgaben von DAS SCIENCE FCITION JAHR gesteckt. So können wir Druckkosten und – wichtiger noch – die Honorare unserer Autor*innen sichern! Und wir entlasten den Hirnkost Verlag, der schon in die bisher fünf Ausgaben über 12.000 Euro gesteckt hat, denn das SF JAHR ist leider bisher immer ein Zuschussprojekt gewesen! Erst 200 Abos würden es kostenneutral gestalten; leider sind wir davon noch weit entfernt.

Jetzt heißt es also: abonniert das SF-Jahr, bestellt Hirnkost-Bücher im Shop und schreibt in die “Anmerkungen zur Bestellung” “SF-Jahr” oder spendet mit dem Betreff “SF-Jahr” an IBAN: DE13 4306 0967 1126 1636 00, GLS; Konto-Inhaber: Stiftung Respekt! bzw. Paypal: spenden.respekt@jugendkulturen.de.

Die eingehenden Spenden werden dann ausschließlich für das SF JAHR verwendet, selbst wenn – was wir natürlich nicht hoffen – das SF JAHR zukünftig in einem anderen Verlag erscheinen müsste.

Wir hoffen, dass es uns noch einmal gelingt, DAS SCIENCE FICTION JAHR zu retten! Helft mit!

Wir danken euch für euer Vertrauen und eure Unterstützung,

Melanie Wylutzki und Hardy Kettlitz

SF-Musik-Spezial

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Vorschau Clubabend 11. Juli 2024 SF-Musik-Spezial: Diesmal geht es um Songs, die die Themen Astronomie und Raumfahrt aufgreifen. Aus der Fülle von Texten werden Beispiele aus den drei Kategorien Astronomie, Kosmos und Raumfahrt diskutiert.

Ein Psalm für die wild Schweifenden

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Veranstaltung im Rahmen des Projektes KONGRESS DER UTOPIEN: Ein Psalm für die wild Schweifenden von Becky Chambers.

Seit Jahrtausenden wurden die Roboter auf dem Planeten Panga nicht mehr gesehen. Nachdem sie ein eigenes Bewusstsein entwickelt haben, beschlossen sie, in die Wildnis hinaus zu ziehen. Teemönch Dex’ Leben wird ganz schön auf den Kopf gestellt, als urplötzlich ein Roboter aus dem Wald tritt und die Frage stellt: »Was brauchen Menschen?«

Ein lebhafter und anregender Gedanken- und Meinungsaustausch beleuchtete die vielfältigen Facetten dieser positiven Utopie, die von philosophisch Fragen bis zu Fragen der Toleranz reichen (Roboter: »Wir müssen nicht zur selben Kategorie gehören, um gleichwertig zu sein.«). Einige Leser schilderten ihre Reminiszenzen an andere SF-Bücher bzw. -Filme (so an Andymon und Blade Runner), die sie beim Lesen hatten. Gleichwohl fand das Buch nicht die ungeteilte Zustimmung aller Leser, da es eher eine ruhig fließende, teils poetische und humorige Geschichte erzählt, als mit äußeren Spannungselementen zu arbeiten.

Für alle, die mehr von Becky Chambers lesen wollen sei die Fortsetzung des Buches (Ein Gebet für die achtsam Schreitenden) sowie der vierbändige Wayfarers-Zyklus empfohlen.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen des KONGRESS DER UTOPIEN finden unter der Leitung von Nelo Locke und dem Titel Buchclub Utopien online statt. Siehe http://phantastisches-sammelsurium.de/utopien/

Feministische Utopien

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Veranstaltung im Rahmen des Projektes KONGRESS DER UTOPIEN – Feministische Utopien: Wie gleichberechtigtes Leben aussehen kann, ist vielfältig in literarischer Form durchdacht worden. Nelo und Wolfgang stellten drei Klassiker dieses Subgenres vor, die den Kampf um Gleichstellung in sehr unterschiedlichen Bedingungen schildern. Eine Literaturliste regt zum Lesen weiterer Büchern an. Vorgestellt wurden Herland von Charlotte Perkins Gilman, Die Töchter Egalias von Gerd Brantenberg und Der weibliche Mann von Joanna Russ. 

Unsere phantastischen Lieblingsbücher

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Nach längerer Zeit haben beim heutigen gutbesuchten Clubabend wieder einige Mitglieder Bücher vorgestellt, die sie in letzter Zeit besonders begeistert oder bewegt haben. Dabei kam wieder einmal zu Tage, wie unterschiedliche die Geschmäcker und wie vielfältig die Science Fiction ist. Einige Clubmitglieder haben dabei gleich mehrere Titel vorgestellt, wobei nicht alles klare Empfehlungen sind, sondern auch einige Titel kritisch hinterfragt wurden. Gesprochen haben wir über:

Gottfried Meinhold: Weltbesteigung & Die Grenze (Romane)
Leigh Brackett: Das lange Morgen (Roman)
Leigh Brackett: Das Erbe der Marsgötter (Roman)
Erik Simon (Hrsg.): Zeitgestrüpp (Anthologie)
Aljonna Möckel: Picknick im Zauberland (Erinnerungen)
Sven Haupt: Niemandes Schlaf (Roman)
Cheon Seon-Ran: Tausend Arten von Blau (Roman)
Arthur C. Clarke: Redezvous mit Rama (Roman)
Andreas Brandhorst: Zeta (Roman)
Isaac Asimov: Azazel (Erzählungen)
Omar El Akkad: American War (Roman)
Sylvana Freyberg (Hrsg.): Die Sterne leuchten am Erdenhimmel (korean. Anthologie)
Kir Bulytschow: Oktoberrevolution 1967 (Erzählungen)
Jörg Buttgereit: Nicht jugendfrei! (Erinnerungen)

»Aus Gene Roddenberrys Tresor«

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»Aus Gene Roddenberrys Tresor«: Gemeinsam begaben wir uns auf eine Entdeckungstour in das Star-Trek-Universum und drangen in bisher unbekannte Filmgefilde vor. Sabine stellte beim Clubabend bisher nicht veröffentlichte Ausschnitte und Kuriositäten aus der Zeit der ersten Star-Trek-Serie »Raumschiff Enterprise« vor.

Hans Frey verstorben

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Unser lieber Freund Hans Frey ist nach schwerer Krankheit am 25. Januar 2024 verstorben. Wir werden ihn sehr vermissen und in guter Erinnerung behalten.

Noch im Oktober letzten Jahres war er bei uns im Club zu Gast, um sein neuestes Buch vorzustellen. Mit seinem vielfältigen Engagement als Autor, Herausgeber und Organisator hat er deutliche Spuren in der deutschen Science-Fiction-Szene hinterlassen.

100 Jahre WEIRD TALES

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100 Jahre WEIRD TALES! Kürzlich konnten wir das 100-jährige Jubiläum eines der ältesten und gleichzeitig wichtigsten Phantastik-Magazine feiern. Die erste Ausgabe von WEIRD TALES erschien im März 1923. Frank Festa und Hardy Kettlitz haben aus diesem Anlass eine fünfbändige Anthologie herausgegeben (111 Erzählungen, 1776 Seiten), die die schönsten Geschichten präsentiert. Beim Clubabend erzählte Hardy Kettlitz von der wechselvollen Geschichte des Magazins und dessen heute weltberühmten Autoren wie H. P. Lovecraft, Robert E. Howard, Edmond Hamilton, Ray Bradbury, Robert Bloch, Fritz Leiber und Theodore Sturgeon.

Raumfahrthistorisches Kolloquium 2023

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Auch in diesem Jahr findet wieder das Raumfahrthistorische Kolloquium in der Archenhold-Sternwarte statt.

Raumfahrtfreunde treffen sich am Sa. 18.11.2023 ab 10.00 Uhr zu einem ganztägigen Programm.

Also was zu trinken einpacken.

Das Programm findet ihr hier.

Phantastische Weltliteratur bei Carcosa

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Beim heutigen Clubabend war Hannes Riffel zu Gast, um das erste Buchprogramm von Carcosa vorzustellen. Fünf Bücher sind im Oktober erschienen, nämlich Das lange Morgen von Leigh Brackett, Babel-17 von Samuel R. Delany, Der fünfte Kopf des Zerberus von Gene Wolfe, der phantastische Almanach Vor der Revolution sowie vor allem das umfangreiche Buch Immer nach Hause von Ursula K. Le Guin. Wie es dazu kam, kann man auch aus dem Blog auf der Carcosa-Homepage erfahren.

Überraschungsgast war die Le-Guin-Übersetzerin Karen Nölle, die von ihrer Arbeit (gemeinsam mit Übersetzerkollegen Helmut W. Pesch und Matthias Fersterer) erzählte, von Le Guins Ideenreichtum begeistert war und berichtete, wie sie die große Autorin persönlich getroffen hat.

Wer den Clubabend verpasst hat, kann sich hier im Memoranda Podcast ein Gespräch zwischen Karen Nölle und Hannes Riffel anhören, das beim MetropolCon aufgezeichnet wurde.


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