Frey_Fortschritt_3dHans Frey, Autor des Buches Fortschritt und Fiasko – Die ersten 100 Jahre der deutschen Science Fiction, kommt nach Berlin.

Am 14. Juni um 19 Uhr wird er in unserem Club Andymon in der Ernststraße 14-16 einen Vortrag über die frühe deutsche Science Fiction halten und sein Buch ausführlich vorstellen.

Am 15. Juni um 20 Uhr ist Hans Frey in der Otherland-Buchhandlung zu Gast im Gespräch mit Hardy Kettlitz. Thema werden die Sachbücher von Hans Frey sein. Nicht nur Fortschritt und Fiasko, sondern auch seine SF Personality-Ausgaben über J. G.  Ballard, Alfred Bester und James Tiptree jr.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei!

Die Hugo Awards 2001 bis 2007

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Hugo3_3dIm Sommer 2018 erscheint der dritte und letzte Band der Buchreihe »Die Hugo Awards«. Vorab gab Hardy Kettlitz einen ersten Überblick zu den Hugo-Preisträgern der Jahre 2001 bis 2007, gab Lesetipps für Erzählungen und Romane und hatte jede Menge Anekdoten über Autoren und die Preisverleihungen. Und es ging nicht nur um berühmte Romane wie American Gods von Neil Gaiman, Jonathan Strange & Mr. Norrell von Susanna Clarke, Spin von Robert Charles Wilson oder Das Ende des Regenbogens von Vernor Vinge, sondern auch um viele interessante Kurzgeschichten, Sachbücher, Comics, Spielfilme, Fernsehserien und was die Science Fiction sonst noch zu bieten hat. Am 13. September geht es dann weiter mit den Hugo-Gewinnern ab 2008.

Neuhaus_3dDer Journalisten und Autor Wolfgang Neuhaus war anlässlich des Erscheinens seines Buches Die Überschreitung der Gegenwart beim Andymon-Clubabend zu Gast. Evolutionäre Spekulation ist bis heute eines der Hauptthemen der Science Fiction. Wolfgang Neuhaus bietet mit seinen Essays, die über viele Jahre in Das Science Fiction Jahr erschienen sind, einen Einblick in die unterschiedlichen Schreibweisen, die im Genre möglich sind: von der Space Opera bis zum Cyberpunk, von literarischen Gedankenexperimenten bis hin zu kosmischen Visionen. Ergänzend werden einige Beispiele der visuellen SF vorgestellt. Welche Aussichten hat die Menschheit durch die sich beschleunigenden Prozesse der Technik und der Wissenschaft? Es deuten sich vielfache Überschreitungen in den Verhältnissen der Menschen zu ihrem Körper, zur Umwelt und zu den Maschinen an, die erst in Umrissen zu erfassen sind. Auch wenn die SF als Literatur des Wandels sich immer wieder in Krisen befunden hat, was ihre Gestaltung und ihre Rezeption angeht, so war sie stets in der Lage, neue Formen des ästhetischen Ausdrucks für solche Vorgänge zu finden. Das Genre ist auf dem Weg, eine dem 21. Jahrhundert angemessene Symbolik zu entwickeln, der Neuhaus in seinen ­Essays nachspürt.

Beim Clubtreffen gab Wolfgang Neuhaus Einblicke in seine Arbeit an den Texten, stellte die Themen seines Buches vor und beantwortete geduldig alle Fragen.

vorgestellt. Welche Aussichten hat die Menschheit durch die sich beschleunigenden Prozesse der Technik und der Wissenschaft? Es deuten sich vielfache Überschreitungen in den Verhältnissen der Menschen zu ihrem Körper, zur Umwelt und zu den Maschinen an, die erst in Umrissen zu erfassen sind. Auch wenn die SF als Literatur des Wandels sich immer wieder in Krisen befunden hat, was ihre Gestaltung und ihre Rezeption angeht, so war sie stets in der Lage, neue Formen des ästhetischen Ausdrucks für solche Vorgänge zu finden. Das Genre ist auf dem Weg, eine dem 21. Jahrhundert angemessene Symbolik zu entwickeln, der Neuhaus in seinen ­Essays nachspürt.
Evolutionäre Spekulation ist bis heute eines der Hauptthemen der Science Fiction. Wolfgang Neuhaus bietet mit seinen Essays, die über viele Jahre in Das Science Fiction Jahr erschienen sind, einen Einblick in die unterschiedlichen Schreibweisen, die im Genre möglich sind: von der Space Opera bis zum Cyberpunk, von literarischen Gedankenexperimenten bis hin zu kosmischen Visionen. Ergänzend werden einige Beispiele der visuellen SFvorgestellt. Welche Aussichten hat die Menschheit durch die sich beschleunigenden Prozesse der Technik und der Wissenschaft? Es deuten sich vielfache Überschreitungen in den Verhältnissen der Menschen zu ihrem Körper, zur Umwelt und zu den Maschinen an, die erst in Umrissen zu erfassen sind. Auch wenn die SF als Literatur des Wandels sich immer wieder in Krisen befunden hat, was ihre Gestaltung und ihre Rezeption angeht, so war sie stets in der Lage, neue Formen des ästhetischen Ausdrucks für solche Vorgänge zu finden. Das Genre ist auf dem Weg, eine dem 21. Jahrhundert angemessene Symbolik zu entwickeln, der Neuhaus in seinen Essays nachspürt.

Von »Four Feather Falls« bis »Joe 90«

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S_1Beim Clubabend hat Lothar Powitz britische Fernsehserien der 1960er-Jahre vorgestellt. Dabei ging es hauptsächlich um den Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Gerry Anderson, der über mehrere Jahrzehnte hinweg die britische Science Fiction geprägt hat. Im ersten Teil des Vortrags ging es um das Frühwerk, zu dem seine zweite Ehefrau Sylvia Anderson ganz erheblich beigetragen hat. Das Besondere an Andersons frühen Fernsehserien war, dass es keine Schauspieler gab, sondern alle Rollen von Marionetten gespielt wurden. Dafür erfanden die Andersons ein besonderes Verfahren, das sie Supermarionation nannten und bei dem sich der Mund und die Augen der Puppen bewegen ließen, um sie lebensechter aussehen zu lassen. Die erste bei Vortrag vorgestellte Serie heißt Supercar, erschien 1961 bis 1962 und richtete sich eher an Kinder. Hier sind einige Folgen zu sehen. Für die Serien Fireball XL5 (1962) und Kommando Stingray (1963) verfeinerten die Andersons ihre Puppentechnik. Die bis heute bekannteste Marionetten-Serie ist jedoch Thunderbirds, die von 1964 bis 1966 produziert wurde. Zu all den Puppenserien gibt es auf YouTube ein interessantes einstündiges Special mit dem Titel Sci-Fi on Strings.

Hierzulande kennt man eher die späteren Fernsehserien von Gerry Anderson, die er mit realen Schauspielern drehte, wie zum Beispiel UFO und Mondbasis Alpha 1.

Ursula K. Le Guin verstorben

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Freie_GeisterDie bekannte SF- und Fantasy-Autorin Ursula K. Le Guin ist am 22. Januar 2018 im Alter von 88 Jahren in ihrem Haus in Portland/Oregon verstorben.

SF-Fans ist sie vor allem durch ihre Romane Winterplanet (1969) und Freie Geister (1974, älteren Lesern bekannt unter dem Titel Planet der Habenichtse) bekannt. Fantasy-Fans folgten ihr nach Erdsee und in die Hainish-Welt. Ihre Bücher und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet. Als erste Autorin erhielt sie den Hugo und den Nebula Award für das gleiche Buch. Verfilmungen und Hörspiele ergänzten die Verbreitung ihrer Bücher. Informationen zu ihrem Werk findet ihr auf ihrer Homepage: www.ursulakleguin.com

Hörspiel: »Die drei Sonnen« von Liu Cixin

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Liu_SonnenEiner der erfolgreichsten SF-Romane des letzten Jahres war Die drei Sonnen des chinesischen Autors Liu Cixin. Der NDR hat nun ein zwölfteiliges Hörspiel produziert, dem der Roman zugrunde liegt. Alle Informationen zu diesem Hörspiel sind hier zu finden. Das Hörspiel kann direkt auf der Homepage als Stream angehört oder heruntergeladen werden. Außerdem sind auf der Seite Illustrationen zum Hörspiel von Jennifer Daniel zu finden.

Darüber hinaus hat sich der Sinologe und Schriftsteller Tilman Spengler mit Die drei Sonnen beschäftigt, findet die Geschichte »packend« und äußert im Interview seine Meinung ausführlicher.

Auch wenn es durchaus kritische Meinungen zu diesem Roman gibt, zum Beispiel von Gundula Sell in Das Science Fiction Jahr 2017, so handelt es sich doch zweifellos um einen wichtigen SF-Roman unserer Zeit, dem man Beachtung schenken sollte.

Die Bürde des Erdenmannes

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Griffith_HoneymoonHarun Raffael betätigt sich weiterhin als »literarischer Perlentaucher« und stellte beim heutigen Clubabend unter dem Titel »Die Bürde des Erdenmannes« drei weitgehend unbekannte klassische Science-Fiction-Romane von britischen Autoren vor, die um das Jahr 1900 erschienen sind und in denen es um die Eroberung der Planeten des Sonnensystems geht. Der erste Roman stammt von John Jacob Astor, der nur dieses eine Buch geschrieben hat, und trägt den Titel A Journey in Other Worlds (1894), dessen Text beim Projekt Gutenberg zu finden ist. Der zweite Autor, George Griffith, ist etwas bekannter und hat auch weitere SF-Bücher geschrieben.  Sein vorgestellter Roman heißt A Honeymoon in Space (1901) und ist hier zu finden. Das dritte Buch von Robert William Cole ist deutlich kürzer. In The Struggle for Empire: A Story of the Year 2236 (1900) wird die vermutlich erste Weltraumschlacht in der SF-Literatur geschildert. Vielen Dank an Harun für das Auffinden dieser skurrilen Bücher, die als Spiegel ihrer Zeit die imperialistischen Bestrebungen im Gedankengut britischer Autoren widerspiegeln.

200 Jahre Frankenstein

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frankenstein2Für Brian W. Aldiss war Mary Shelleys Roman Frankenstein oder der moderne Prometheus der Anbeginn der Science Fiction überhaupt. Die spannende Mischung aus Literatur, Wissenschaft, Technik und moralischen Fragen bildet sich in diesem Frühwerk der jungen Autorin – sie war gerade 20 Jahre alt – ab und begründet ein Genre, das nach 200 Jahren deutlich bunter, aber nicht vergilbt ist.

Für alle SF-Freunde sicher ein Anlass, das Buch nochmal zur Hand zu nehmen und über die Entwicklung des Genres, aber auch der Humanmedizin und -genetik nachzudenken. Danke, Mary!

Hier der heutige Zeitungsartikel aus dem TAGESSPIEGEL.

Andymon-Weihnachtsfeier und Vorschau 2018

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Andymon_Weihnachten17Die Weihnachtsfeier beim Dezembertreffen von ANDYMON ist inzwischen eine langjährige Tradition. Dazu gehört auch der vom Clubchef Ralf selbst gebackene Stollen, der feierlich angeschnitten wird, wie man im nebenstehenden Bild sehen kann. Doch es gab nicht nur ein gemütliches Beisammensein mit Würstchen, Salaten, Keksen, Glühwein und Süßigkeiten, sondern auch für jedes Clubmitglied – und das ist ebenfalls langjährige Tradition – eine Weihnachtsgabe in Form eines Buches, diesmal den Erzählungsband Leichter als Vakuum von Erik Simon und Angela & Karlheinz Steinmüller.

Außerdem haben wir uns Gedanken über die Themen der Clubabende im kommenden Jahr gemacht. Herausgekommen ist dabei ein prall gefülltes und abwechslungsreiches Programm, das man hier schon besichtigen kann (Änderungen möglich).

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden unseres Clubs ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Neon Genesis Evangelion

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Beim heutigen Clubabend erzählte Harun Raffael über die philosophischen und weltanschaulichen Hintergründe der Serie »Neon Genesis Evangelion«, die zu den bekanntesten japanischen Manga- und Anime-Serien gehört. Die rund drei Stunden des Vortrags reichten nicht aus, um alle Aspekte der Serie zu beleuchten.

Hier ein Video mit weiteren Hintergrundinformationen zur Serie:


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