Vor 100 Jahren erschien der »Roboter« auf der (Welt)Bühne

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Am 25. Januar 1921 fand die Uraufführung des Theaterstücks »R.U.R.« (Rossum’s Universal Robots) im Prager Nationaltheater statt. Nach dem Golem kam damit ein weiteres künstliches Wesen in Prag auf die Welt und sollte in kurzer Zeit die Bühnen und Bücher weltweit erobern. Der tschechische Dramatiker Karel Čapek (1890–1938) schuf in seinem Theaterstück mechanische Geschöpfe, die die Menschen eigentlich von schwerer körperlicher Arbeit entlasten sollten. In Rossums Fabrik werden die billigen Arbeitskräfte hergestellt. Sie bekommen die Bezeichnung »Roboter«, abgeleitet von slawischen Wort »robota« (für Arbeit). Den Begriff schlug sein Bruder Josef vor. Und gab damit nicht nur der Science Fiction ein Wort für künstliche Wesen aller Art. Auch der Roboteraufstand gegen den Schöpfer findet in diesem Theaterstück seinen Ursprung.

AUDIOCORTEX

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Der MEMORANDA Science Fiction Podcast ist jetzt Mitglied bei AUDIOCORTEX, dem Podcastnetzwerk für Sci-Fi, Futurismus und Cyberpunk. Hier findet ihr deutschsprachige Podcasts rund um die Themen Science Fiction, Cyberpunk, Trans- und Posthumanismus und Futurismus. Viel Spaß beim Entdecken und Hören!

MEMORANDA Science Fiction Podcast

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Seit inzwischen fast einem Jahr gibt es so gut wie keine Conventions. Zahlreiche Lesungen und Clubveranstaltungen sind ausgefallen oder konnten gar nicht erst geplant werden. Hardy Kettlitz und Dominik Irtenkauf haben sich etwas ausgedacht, damit es trotzdem irgendwie weiter geht, nämlich den »MEMORANDA Science Fiction Podcast«. Wir bringen darin Gespräche und Interviews unter anderem mit Erik Simon und den Steinmüllers, Hans Frey, Dietmar Dath, Michael Marrak, Christian Hoffmann, dem »Free Zone«-Übersetzer Robert Wohlleben, den Leuten von der Otherland Buchhandlung und vieles mehr. Die erste Staffel umfasst zehn Folgen, die jeweils freitags online gehen, also vom 4. Dezember bis in den Februar hinein. Sobald wir wieder zehn Folgen beisammen haben, geht es dann weiter.

Ihr findet den Podcast auf der Memoranda-Homepage unter dem Menüpunkt „News & Podcast“, aber auch jeweils kostenlos bei iTunes in der Podcast-App (falls ihr ein iPhone habt) und bei Spotify.

Falls ihr das Projekt unterstützen möchtet, dann könnt ihr gern ein Memoranda-Buch kaufen. Schaut euch auf der Memoranda-Homepage um und schickt eine Bestellung. Eine einfache E-Mail genügt, wir verschicken die Bücher versandkostenfrei.

Wer Lust auf weitere Science-Fiction-Podcasts bekommen hat, kann mal bei Podwatch schauen.

Durch die Galaxie … mit Michael Marrak

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Ein kurzes Interview mit Michael Marrak ist gerade auf Tor Online erschienen. Im Oktober erschien Michael Marraks Buch Das Haus des Lazarus bei Memoranda. Es handelt sich dabei um den zweiten Band der besten Erzählungen von Michael Marrak. Eine ausführliche Rezension des Buches ist bei der Zeitung DER STANDARD erschienen. Josefson schreibt unter anderem: »Aber so, wie mich ein trauriger Song letztlich froh macht, einfach nur weil er schön ist, so ist auch die erzählerische Gabe eines Autors wie Michael Marrak geradezu dazu verdammt, eine Kraft des Positiven zu bleiben.« 

Lockdown

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Die Andymon-Clubabende im November und Dezember können leider nicht stattfinden.

Von Undermind bis Ultraman. Britische SF-Fernsehserien der 60er

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Beim heutigen Clubabend stellt uns Lothar Powitz vier britische Science-Fiction-Fernsehserien der 1960er-Jahr vor, die es allesamt nicht ins deutsche Fernsehen geschafft haben. City Beneath the Sea von 1962 ist eher ein Mehrteiler als eine Serie und es geht um einen gefährlichen Wissenschaftler und seine Unterwasserstadt, wie der Titel schon erraten lässt. In Undermind von 1965, einer elfteiligen Serie, geht es um Personen, die einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen. Hier gibt es die erste Folge der Serie zu sehen. Out of the Unknown, die ab 1965 gesendet wurde, war eine Anthologieserie, von der leider viele der 49 Folgen verschollen sind. Die Vorlagen zu den Folgen stammen von Autoren wie Isaac Asimov, J. G. Ballard, John Wyndham oder E. M. Forster. Der Trailer gibt einen ersten Eindruck. Bei der vierten vorgestellten Serie handelt es sich um Joe 90, eine weitere Produktion von Gerry Anderson mit Marionetten. Die Technik in dieser Serie ist für die damalige Zeit ziemlich ausgefeilt, wie man hier sehen kann. Als Bonus gab es dann noch ein paar Ausschnitte aus der japanischen Serie S.R.I. und die unheimlichen Fälle von 1968, von deren 26 Folgen es 1971 tatsächlich 13 Folgen ins deutsche Vorabendprogramm geschafft haben.

Harry Harrison – Weltenbummler und Witzbold

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Harry Harrison (1925–2012) war Weltenbummler, Schriftsteller, Comiczeichner, Herausgeber, Esperantist und Witzbold. In den fünfzig Jahren seiner aktiven Karriere als Autor schuf er zahlreiche Klassiker der Science-Fiction-Literatur, darunter Make Room! Make Room! (verfilmt als Soylent Green) und die Serie von Romanen über Jim diGriz, die Edelstahlratte. Im September erscheint die neue Ausgabe der Buchreihe SF PERSONALITY, in der sich die Autoren Hardy Kettlitz und Christian Hoffmann ganz dem Werk Harry Harrisons widmen. Am Clubabend erzählte Hardy über Harrisons Geschichten und Anekdoten aus dessen Leben. 

Die Bücher im Herbst bei Memoranda

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Gestern hat der Memoranda Verlag sein Herbstprogramm bekannt gegeben. Im September und Oktober gibt es ein Sachbuch über Harry Harrison, einen ganz neuen Band mit Erzählungen von Angela und Karlheinz Steinmüller (Erstveröffentlichung), den zweiten Band der besten Erzählungen von Michael Marrak sowie den verrückten Roman »Free Zone« von Charles Platt. Mehr Infos dazu unter www.memoranda.eu.

Die Schatten von Copyworld

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Michael Szameit (1950–2014) galt laut einer Umfrage des Fanzines tranSFer (1990) als einer der beliebtesten Autoren in der Fanszene der Science Fiction der DDR.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Christian Schobeß standen die Romane Copyworld und Drachenkreuzer Ikaros. Zunächst unterzog Schobeß den späten Roman Copyworld einer genaueren Betrachtung. Es folgte Drachenkreuzer Ikaros. Gerade diese beiden Werke besitzen aus Sicht des Referenten eine zeitlose Relevanz und zeigen Aspekte auf, die nicht nur für die gegenwärtige Entwicklung eine wichtige Bedeutung haben.

Science Fiction — Science Fact. SF in Rock- und Popmusik.

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Nach der Pause ging es mit unserem Clubabend weiter. Wolfgang Both hat uns einen musikalischen Abend präsentieren, diesmal zum Thema »Science Fiction — Science Fact. SF in Rock- und Popmusik«.

In diesem Titel analysiert US-Punkband Star Spangles ein Liebesverhältnis. Sie fragt sich, was wahr ist an den Schwüren, was nur gespielt – was ist fiction, was ist fact? In fast allen Songs, deren Texte wir betrachtet haben, wurde der Begriff »Science Fiction« für etwas Unwirkliches, Scheinbares oder Vorgebliches verwendet. Bei Rappern und Punks ging es auch schon mal um den Reim auf »fiction«. Im Vortrag wurde betrachtet, ob das Potenzial von SF wirklich genutzt wird oder ob SF nur Attitüde, ein buzz word ist.

Aufgrund der aktuellen Abstandsregeln fand das Clubtreffen im Garten des Kulturbunds statt.


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