Steinmüller-Erzählung auf tor-online.de

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tor-online-logoSeit einigen Tagen ist das neue Internetmagazin von FISCHER Tor verfügbar: www.tor-online.de. Zu finden sind nicht nur jede Menge interessanter Artikel über Bücher, Filme und Merkwürdigkeiten aus dem Internet, sondern auch Kurzgeschichten internationaler und deutscher Autoren, wie zum Beispiel James Tiptree jr., Stephen Baxter oder Kij Johnson. Seit heute gibt es zum Beispiel die Erzählung »Wiedergeburt« von Angela und Karlheinz Steinmüller.

Obwohl es den Club ANDYMON inzwischen seit über 30 Jahren gibt, wurde bisher noch nie ein Vortrag zum Thema Star Trek gehalten. Das 50-jährige Jubiläum des berühmten Franchise ist ein schöner Anlass, außergewöhnliche Fakten über die Serien, Filme und das Star-Trek-Fandom zu präsentieren. Hardy Kettlitz und Sabine Wohnig erzählen beim Clubabend am 8. September 2016 über Details, die vielleicht noch nicht jeder SF-Fan weiß.

Leseerfahrungen

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He_TB_31555_Glukhovsky_Metro_2035.inddWie schon vor einem Jahr stellten beim heutigen Clubabend die Andymon-Mitglieder die interessantesten Bücher vor, die sie im vergangenen Jahr gelesen haben. Dabei ist eine recht gemischte Empfehlungsliste zusammengekommen, die sowohl aus aktuellen als auch aus deutlich älteren Werken besteht. Die nachfolgende Liste stellt weder ein Ranking noch eine bestimmte Reihenfolge dar, sondern ist lediglich eine Auflistung der ausführlicher vorgestellten Titel. In einem Fall handelt es sich sogar um einen Spielfilm (Planet der Stürme), der schon seit langer Zeit nicht mehr im Fernsehen gezeigt wurde und auf dem Sender arte wohl erstmals in einer HD-Fassung zu sehen war. Eine Kuriosität am Rande: Der Film wurde in einer bearbeiteten und neu geschnittenen Fassung auch in den USA gezeigt und kann auf Youtube in voller Länge angeschaut werden.

  1. Dmitry Glukhovsky: Metro 2035 (Heyne)
  2. Adrian J Walker: Am Ende aller Zeiten (FISCHER Tor)
  3. Joe R. Lansdale: Gekreuzigte Träume (FESTA)
  4. Weltraum- und Planetenabenteuer von Hanns Kneifel, James H. Schmitz und Stanley G. Weinbaum (Heftausgaben und alte Taschenbücher)
  5. Jules Verne: Die Jagd nach dem Meteor (Piper)
  6. Phillip P. Peterson: Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit (Bastei-Lübbe)
  7. Michel Houellebecq: Unterwerfung (DuMont)
  8. Peter F. Hamilton: Der Abgrund jenseits der Träume (Piper)
  9. Planet der Stürme (Sowjetischer Spielfilm, der kürzlich auf arte gesendet wurde)

Hier übrigens der Überblick, um welche Bücher es im vergangenen Jahr ging.

Es ist schon fast eine Tradition, dass einmal im Jahr der unserem Club eng verbundene Golkonda Verlag seine Neuerscheinungen vorstellt, einen Ausblick auf die Planung gibt und Fragen beantwortet.

Doch in diesem Jahr stellten gleich zwei weitere Verlage ihre Bücher vor. Der traditionsreiche Leipziger Phantasik-Verlag FESTA hat seit Anfang April quasi eine »Außenstelle Berlin«. Auch wenn ein großer Teil des Verlagsprogramms zur Horror-Literatur gezählt werden kann, so erscheint bei FESTA eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Büchern aus den Bereichen Science Fiction, Fantasy und klassischer Phantastik, über die Hardy Kettlitz berichtete.

FISCHER Tor geht im Herbst 2016 an den Start und bringt die weltbekannte SF- und Fantasy-Traditionsmarke Tor nach Deutschland. Lektor Andy Hahnemann erzählte, worauf sich die Leser freuen können.

Und hier die Titel, die auf das größte Interesse beim Clubabend gestoßen sind:

Golkonda

Robert Silverberg (Hrsg.): Science Fiction Hall of Fame 1
Christian von Aster: Allerfeinste Merkwürdigkeiten
Jo Walton: Der Tag der Lerche
Joe R. Lansdale: Hap & Leonard – Rote Rache

FESTA

Robert E. Howard: Conan
John W. Campbell: Das Ding aus einer anderen Welt
M R. James: Sämtliche Geistergeschichten
Frank Festa & Edward Lee (Hrsg.): Extreme Horror – Die Anthologie

FISCHER Tor

Adrian J Walker: Am Ende aller Zeiten
Dietmar Dath: Venus siegt
Becky Chambers: Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
Ursula K. Le Guin: Freie Geister

Und hier noch zwei Tipps außer der Reihe, über die wir uns unterhalten hatten:

Simon Weinert: Tassilo, der Mumienabrichter
Frank Hebben: Der Algorithmus des Meeres

Ausstellung »Things to Come«

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ausstellungsposterDie große Ausstellung zum SF-Film ist eröffnet, wir waren bei der Vernissage. Die Kuratoren schilderten die umfangreiche Vorbereitung, die Besuche zahlreicher Archive und Sammler und stellten dann die drei gewählten Themenfelder anhand von Beispielen vor. Über drei Etagen des Filmmuseums am Potsdamer Platz geht es in den »Weltraum«, die »Gesellschaft der Zukunft« und zum »Fremden«. Acht bis zehn Filmausschnitte in einer Dauerschleife beleuchten verschiedene Aspekte des jeweiligen Themas ergänzt durch zahlreiche Schaustücke, von Skizzen für das Filmset bis hin zu Kostümteilen, wie Kontaktlinsen für ein Alien. Am reichhaltigsten sind die US-Filme vertreten, aber auch Der schweigende Stern und Signale haben es in die Ausstellung geschafft.

Begleitet wird sie durch den Themenraum in der AGB (s. Bericht), ein Vortrags- und ein Filmprogramm. Gesamturteil: sehenswert!

Hier geht es zur Homepage der Ausstellung. Und zu einem Artikel des Tagesspiegels.

Außerdem ein Bericht unseres Clubmitglieds Ralf Lorenz.

Die Amerika-Gedenkbibliothek in Berlin zeigt vom 7. Juli bis 11. August 2016 den »Themenraum Science Fiction«, in Kooperation mit dem Goethe-Institut Polen und der Deutschen Kinemathek. Der Schwerpunkt liegt dabei auf SF-Büchern aus Deutschland und Osteuropa, die man nicht nur anschauen, sondern auch anfassen kann. Die Deutsche Kinemathek wird zum Thema gehörige Filme ausstellen.

Hier gibt es einen Info-Flyer zur Ausstellung.

Tipp: Auf der Homepage zum Themenraum gibt es nicht nur weitere Informationen, sondern auch den direkten Link zur Themenraum-App für Apple und Android.

Ein Urgetüm der Science-Fiction: Percy Gregs “Across the Zodiac” (1880).
Die erste Planetenreise des 19. Jahrhunderts, die man echte Science Fiction nennen kann.
Die erste Marsfahrt von Menschen im SF-Zeitalter.
Die erste und alleinige Schilderung einer Mars/Venuszivilisation im 19.
Jahrhundert, die gedanklichen Tiefgang bieten kann (vor Kurd Laßwitz 1898).
Die erste interplanetare Liebesgeschichte.
Die erste Harem-Comedy.
Der erste Planetenroman, der ins Deutsche übersetzt wurde.
- nebst einiger namhafter Konkurrenten Percy Gregs um die Gunst des Publikums in den Jahren 1863-1880.

ZodiakusIm ersten Teil seines Vortrages beim heutigen Clubabend verhalf uns Harun Raffael zu einem Überblick über die Raumfahrtliteratur des 19. Jahrhunderts jenseits der bekannten Werke von Edgar Allan Poe (»Das unvergleichliche Abenteuer eines gewissen Hans Pfaall«) und Jules Verne (Reise zum Mond).

Im zweiten Teil ging es dann ganz konkret um ein weiteres Urgetüm der Science Fiction, nämlich Percy Gregs Roman Across the Zodiac (1880; dt. Jenseits des Zodiakus). Es handelt sich dabei um die erste Planetenreise des 19. Jahrhunderts, die man echte Science Fiction nennen kann, die erste Marsfahrt von Menschen im Science-Fiction-Zeitalter und die erste und alleinige Schilderung einer Mars-/Venuszivilisation im 19. Jahrhundert, die gedanklichen Tiefgang bieten kann (vor Kurd Laßwitz’ Roman Auf zwei Planeten, 1898). Obendrein die erste interplanetare Liebesgeschichte. Und es ist auch der erste Planetenroman, der ins Deutsche übersetzt wurde. Die Übersetzung erschien nicht nur 1882 auf Deutsch, sondern auch noch ein zweites Mal im Verlag Dieter von Reeken, der seit vielen Jahren auf verdienstvolle Weise Klassiker der phantastischen Literatur neu zugänglich macht. Allerdings ist diese Ausgabe auch schon längst vergriffen und nicht als E-Book verfügbar. Der englische Originaltext allerdings ist bei den großen E-Book-Händlern sogar kostenlos verfügbar.

Das hätte George R. R. Martin vor ein paar Jahren sicher nicht gedacht: Ausgerechnet Chris Martin von Coldplay zwingt die Schauspieler der Serie Game of Thrones zum Singen:

spacefilmVom 1. bis 5. Juni 2016 findet im Sony Center das erste Space Film Festival in Berlin statt. Im Programm sind nicht nur sehr gute Science-Fiction-Filme, sondern auch einige Dokumentarfilme, die man so sonst nicht auf einer Kinoleinwand zu sehen bekommt. Im Anschluss an die Filme kann man sich mit Astronauten und Raumfahrtingenieuren über die Filme und spezielle Fragen unterhalten. Außerdem gibt es eine Weltraumausstellung mit Space-Bar.

Alle Infos zum Festival sind hier zu finden: www.spacefilmfestival.de

Hugo Awards: von William Gibson bis Dan Simmons

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1985_nov_d1Kürzlich wurde das Buch Die Hugo Awards 1953–1984 von Hardy Kettlitz für den Kurd Laßwitz Preis nominiert. Demnächst erscheint der zweite Band und Hardy hat beim heutigen Clubabend  schon einen Vorgeschmack darauf gegeben, indem er über die Hugo-Preisträger aus den späten Achtziger und frühen Neunziger Jahren berichten. Besonders interessant sind die preisgekrönten SF-Sachbücher, die man selbst in Augenschein nehmen konnte, zum Beispiel Michael Whelans Works of Wonder, The World Beyond the Hill von Alexei und Cory Panshin, die gesammelten Cartoons von Charles Addams oder Die Bewegung von Licht in Wasser von Samuel R. Delany.


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