Wiederendeckte Schätze der Science Fiction

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Vorankündigung Clubabend 13. Oktober 2022: Zu Gast ist diesmal Autor und Herausgeber Hans Frey, der uns die neue Buchreihe Wiederendeckte Schätze der Science Fiction vorstellt. Die Reihe erscheint beim Hirnkost Verlag und präsentierte zu unrecht in Vergessenheit geratene deuschsprachige Science-Fiction-Romane. Bisher sind vier Bände von Bernhard Kellermann, Albert Daiber, Julius von Voss und Paul Scheerbart erschienen.

Podiumsgespräch zur SF damals und heute

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In einer Begleitveranstaltung zur Ausstellung »Leseland DDR« diskutierten Dr. Bernhard Kempen, Hardy Kettlitz und Dr. Karlheinz Steinmüller am 15. September 2022 unter Moderation von Ralf Neukirchen über die DDR-SF sowie über die heutige SF und ihre Leserschaft. Die Gesprächsrunde fand in der Mittelpunktbibliothek Treptow (ggü. S-Bhf Schöneweide) statt.

Übersetzerin Claudia Rapp erzählt von ihrer Arbeit

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Beim heutigen Clubabend plauderte Übersetzerin Claudia Rapp über ihre Arbeit und die Probleme, die es bei der Übertragung fremdsprachiger Werke ins Deutsche gibt. Claudia Rapp hat bisher Werke aus vielen unterschiedlichen Genres ins Deutsche übertragen: Romance, Action-Romane, Phantastik, Science Fiction, Horror, Klassiker der Pop-Kultur und auch Folgen für die Synchronisation einer Netflix-Serie. Dabei erläuterte sie, wie man sich Spezialwissen zu komplizierten Sachverhalten aneignet oder wie man als Übersetzerin mit englischsprachigen Redewendungen umgeht, für die es im Deutschen keine Entsprechung gibt.

Ihre Übersetzung des Romans Das scharlachrote Evangelium von Clive Barker wurde mit dem Vincent Preis als Bester internationaler Roman ausgezeichnet. Kürzlich erschien im Festa Verlag ihre Übersetzung des mit dem Bram Stoker Award ausgezeichneten Romans Die Rostjungfern von Gwendolyn Kiste.

SF im »Leseland DDR«

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Wie bereits angekündigt öffnet die Ausstellung »Leseland DDR« mit unserem Teil über die SF in der DDR am 7. September in der Mittelpunktbibliothek Alte Feuerwache in Berlin-Schöneweide.

Die Ausstellung ist bis 4. Oktober zu besichtigen.

Interessenten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Die Peter-Sodann-Bibliothek stellt aus ihrem Fundus SF-Bücherpakete bereit. Bestellungen sind hier möglich.

Weitere Infos zur Ausstellung gibt es auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt »SF in der DDR«.

»Shared Reading«

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Beim heutigen Clubabend hat uns Jörg in die Methode des »Shared Reading« eingeführt. Dabei geht es darum, gemeinschaftlich einen Text zu lesen, zum Beispiel eine Kurzgeschichte, und an bestimmten Stellen des Textes zu unterbrechen, um sich über das Gelesene zu unterhalten und die gehörten Passagen zu diskutieren. Dabei liest einer die entsprechenden Textpassagen laut vor und die anderen Beteiligten haben jeweils eine Kopie des Textes in der Hand, um mitlesen zu können. Ausführliche Informationen zum Shared Reading gibt es hier.

Bei uns handelte es sich heute um die Erzählung »Und jenseits – das Wobb« von Philip K. Dick, seine erste an ein Magazin verkaufte Geschichte. Sie erschien unter dem Titel »Beyond Lies the Wub« erstmals im Juli 1952 im amerikanischen Pulp-Magazin PLANET STORIES. Durch den raffinierten Aufbau der Geschichte und mehrere überraschende Wendungen in der Handlung bietet die Erzählung viel Stoff für Diskussionen und angeregte Unterhaltungen.

Unser herzlicher Dank gilt Jörg für diesen unterhaltsamen und sogar lehrreichen Abend!

Herbert W. Franke verstorben

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Herbert W. Franke im Gespräch mit einem Leser

Der grüne Komet war das erste Buch westdeutscher SF, das mir unter der Hand im Phantopia-Klub Ilmenau Mitte der 1970er-Jahre weitergereicht wurde. Es hat mich tief beeindruckt. Die kurzen, poetischen Geschichten waren eine bisher unbekannte Form von SF-Literatur. Kurzgeschichten hatten fünf bis 15 Seiten. Aber auf zwei Seiten eine Geschichte zu erzählen, das war neu. Am meisten beeindruckt hatte mich die Geschichte vom Raumfahrer, der auf der intergalaktischen Akademie auch Gedankenlesen gelernt hatte. Auf der Erde angekommen erschreckten ihn die unausgesprochenen Gedanken des Empfangskomitees. Und an der Haustür drehte er entsetzt um, er wollte die Gedanken seiner Frau nicht lesen, flüchtete in die nächste Rakete. Ich habe gleich mal in das Bändchen geschaut, es ist Geschichte 47 „Willkommen daheim“.  Eine außergewöhnliche Fähigkeit kann auch eine Last sein. Mein Exemplar stammt übrigens aus der Bibliothek von Dieter Hasselblatt und enthält viele Anmerkungen von ihm, Überlegungen, ob daraus ein Hörspiel werden könnte. Und Herbert W. Franke gab mir freundlicherweise eine Widmung ins Buch.

Eine Auswahl seiner Geschichten erschien in der DDR in dem Kompass-Band Ein Kyborg namens Joe (1978), es folgten dann einige seiner Romane.

Jetzt hat uns der Autor, Computerartist, Höhlenforscher und Hochschullehrer Herbert W. Franke im hohen Alter von 95 Jahren verlassen. (Wolfgang Both)

Vorschau: Berliner SF-Legenden – Steinmüller und Kempen in der Weltentaverne

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Am Donnerstag, den 28. Juli um 19 Uhr gibt es Lesung und Talk mit Angela & Karlheinz Steinmüller und Bernhard Kempen in der Weltentaverne, direkt am U-Bahnhof Ullsteinstraße: Tempelhofer Damm 232, 12099 Berlin.

Mehr dazu auf: https://weltentaverne.de/

Loving the Alien – Außerirdische in der Popmusik

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Mit Wolfgang Both untersuchten wir diesmal Songtexte, die sich mit Außerirdischen beschäftigen. Kommen sie zu uns als Invasoren oder als himmlische Retter? In anderen Songs wird »alien« auch als »unglaublich« oder »außergewöhnlich« interpretiert. Und David Bowie fordert in seinem Song »Loving the Alien« Respekt für alle Andersgläubigen.

Unsere phantastischen Lieblingsbücher, -filme, -serien und -comics

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Nach zwei Jahren Auf und Ab, auch mit viel Zeit zum Lesen, Fernsehen, Streamen und weiteren »Freizeitvergnügen« haben wir uns in gemütlicher Runde über unsere phantastischen Lieblingsbücher, -filme, -serien und -comics der vergangenen zwei Jahre ausgetauscht. Eine Clubmitglieder haben dabei gleich mehrere Titel vorgestellt, wobei nicht alles klare Empfehlungen sind, sondern auch einige Titel kritisch hinterfragt wurden. Gesprochen haben wir über:

Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London (Comicserie, aktuell lieferbar)
Manga-Serie: Mushoku Tensei (aktuell lieferbar)
Ludwig Turek: Die goldene Kugel (Roman, 1949)
Tade Thompson: Rosewater (Roman, aktuell lieferbar)
Snowpiercer (Manga, Spielfilm, Serie)
Heavy Metal (Film)
Fred Saberhagen: »Der lange Weg nach Hause« (Erzählung, 1961, enthalten in der Anthologie Raumschiff ahoi! sowie in Galaxy 1)
Harry Harrison: »Der Endkampf« (Erzählung, 1970, u.a. in der Anthologie Maschinenmenschen)
Aniara (Film; hier die Filmkritik von Dietmar Dath, FAZ)
DEVS (Fernsehserie, derzeit nur auf Disney+)
Andreas Eschbach: Perry Rhodan – Das größte Abenteuer (Roman, aktuell lieferbar)
Max Barry: Logoland (Roman, 2003, hier eine Rezension)
Robert A. Heinlein: Tür in den Sommer (Roman, 1957, aktuell lieferbar als E-Book)
Cixin Liu: Supernova (Roman, aktuell lieferbar)
Cixin Liu: Kugelblitz (Roman, aktuell lieferbar)
P. D. James: Im Land der leeren Häuser (Roman, 1992, hier eine Rezension)
John Ironmenger: Das Jahr des Dugong (Roman, aktuell lieferbar)
Wolfgang Hohlbein: Das Druidentor (Roman, 1993)
George Orwell: 1984 (Roman, 1948, aus aktuellem Anlass)
Joe Hill: Gunpowder (Roman, aktuelle Ausgabe, vergriffen)
P. Djèlí Clark: Ring Shout (Roman, mehrfacher Preisträger, aktuell lieferbar)
Charles Platt: Die Weltenschöpfer, Band 2 (Sachbuch, aktuell lieferbar)
Xavier Dollo & Djibril Morissette-Phan: Die Geschichte der SF (Sachbuch-Comic, aktuell lieferbar)

 

Ist »Plan 9 from Outer Space« der schlechteste SF-Film aller Zeiten? – Teil 2

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Im ersten Teil des Vortrags von Lothar Powitz (Januar 2019) wurden Filme aus den Jahren 1953 bis 2014 vorgestellt, unter anderem Robot Monster (1953), Space Mutiny (1988) sowie die berühmt-berüchtigte Ron-Hubbard-Verfilmung  Battlefield Earth (2000). Im zweiten Teil schließlich trat Lothar den Beweis an, dass es noch weitaus schlechtete Filme als Plan 9 gab, die aber trotzdem einen gewissen Unterhaltungswert haben, darunter ein Film mit Verbindungen zu Ed Wood und ein Film des »Ed Wood von Connecticut«. Diese Filme waren zum größten Teil in Deutschland nie zu sehen – und das wird wohl auch so bleiben.

Mesa of Lost Women (1953) gibt es zum Beispiel auf YouTube zu sehen.

Bei The Creeping Terror (1963) reicht vermutlich auch der Trailer.

Ein ziemlich seltener Film, der zu den besseren schlechten Monsterfilmen gehört, ist The Horror of Party Beach (1964), den es ebenfalls in voller Länge auf YouTube zu bewundern gibt.

Absurd wird es dann in Rise of the Animals (2011), der in der Reihe »Die schlechtesten Filme aller Zeiten« unter dem Titel Rise of the Animals – Mensch vs. Biest auf TELE 5 lief. Diese Fassung gibt es hier zu sehen.


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