1993_nov2_eNächster Clubabend am 9. März 2017, 19 Uhr.

Hardy Kettlitz hat im letzten Jahr das Buch Die Hugo Awards 1985–2000 veröffentlicht. Beim kommenden Clubabend wird er über die Preisträger der Jahre 1993 bis 2000 erzählen und Lesetipps für Erzählungen und Romane geben. Außerdem gibt es wieder jede Menge Anekdoten über Autoren und schöne oder obskure Werke zu berichten. Einen Großteil der Hugo-Gewinner gibt es vor Ort auch im Original zu bestaunen.

Der Eintritt zum Clubabend ist wie immer kostenlos und Gäste sind gern gesehen und willkommen.

Im Raumanzug durch das viktorianische Zeitalter

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Faure 1 Raum-Schiff

Harun Raffael erzählte bei seinem heutigen Vortrag darüber, wie sich die Autoren des 19. Jahrhunderts die Fahrt in den Weltraum vorstellten: von der Ballonfahrt zum Mars über die richtige Körperhaltung beim Abschuss aus einer Kanone, die ersten Raumanzüge und Luftschleusen und den Kampf zwischen Raketen- und Antigrav-Prinzip, bis hin zur ersten galaktischen Kolonisation.

Dabei ging es um aus anderen Vorträgen Haruns alte Bekannte wie Percy Greg oder den allseits bekannten Jules Verne und seine Erzählungen über die Reise zum und um den Mond bis hin zu eher unbekannten, mehrteiligen französischen Romanen über Reisen durch das Sonnensystem. Trotz starker Heiserkeit hat sich Harun tapfer geschlagen, um seine Erkenntnisse über die klassischen Weltraumromane zu vermitteln.

womenWas wäre, wenn … der Mensch bei der Erforschung des Weltraums nicht auf öde und leere Himmelskörper träfe, sondern schon sehr bald einer Vielzahl von humanoiden Völkern begegnete? Was wäre, wenn diese den Erdbewohnern nicht immer wohlgesonnen wären? Und was wäre, wenn bei all diesen Begegnungen Frauen eine herausragende Rolle spielten? Diesen Fragen ist eine Reihe von Science-Fiction-Filmen, wie z. B. Voyage to the Planet of Prehistoric Women nachgegangen, die von Lothar Powitz in Ausschnitten vorgestellt wurden.

Darunter waren einige Filme, die vermutlich eine Mitschuld am schlechten Ruf der Science Fiction tragen, wie zum Beispiel Cat-Women of the Moon (1953), The Astounding She-Monster (1957) oder Fire Maidens from Outer Space (1956). Aber es gab auch einige Filme, die durchaus sehenswert sind, wie zum Beispiel Queen of Blood (1966, in Anlehnung an den sowjetischen Film Begegnung im All von 1963), Queen of Outer Space (1958; dt. In den Krallen der Venus) oder Journey to the Seventh Planet (1962). Alles weitgehend in Deutschland unbekannte Filme, die – mit einer Ausnahme – nie synchronisiert wurden. Bei einigen ist das vielleicht auch besser so. Jedenfalls war der Clubabend eine interessante Reise in eine längst vergangene (Science-Fiction)-Zeit.

Clubabend im November

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!ALOISEigentlich war für den heutigen Clubabend ein Vortrag über das »Moon-Village« geplant, aber der Referent musste leider kurzfristig absagen. Zum Glück hatten wir einen Gast aus dem Süden, nämlich den Münchner Fan Ralf Bodemann, der nicht nur zum »Phantastischen Quartett« gehört, dass man regelmäßig auf SF-Conventions erleben kann, sondern der auch einer der Herausgeber der Fanzines !XAVER und !ALOIS ist. So hatten wir Gelegenheit, einiges über das Münchener Fandom zu erfahren und Ralfs Erinnerungen an Münchner Conventions und Begegnungen zum Beispiel mit Wolfgang Jeschke zu lauschen.

Außerdem hatten wir noch Gelegenheit, die Clubtermine für das nächste Jahr zu planen. Das Ergebnis dieser Planung ist auf unserer Termin-Seite zu besichtigen.

J. G. Ballard – Science Fiction als Paradoxon

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Frey_Ballard_3d

J. G. Ballard gilt als einer der intelligentesten und faszinierendsten SF-Autoren des 20. Jahrhunderts, doch an seinen Inhalten scheiden sich die Geister. Ballard schrieb »Anti-SF«, die so manche Genrekonvention auf den Kopf stellt. Außerdem war er eine überaus faszinierende Persönlichkeit, die uns Hans Frey mit einem Vortrag nähergebracht hat.

Gleichzeitig war der Clubabend auch die Premiere von Hans Freys Sachbuch J. G. Ballard – Science Fiction als Paradoxon, mit dem die seit über zwanzig Jahren existierende Buchreihe SF PERSONALITY nun mit Band 25 bei MEMORANDA weitergeführt wird.

Vorschau: Raumfahrthistorisches Kolloquium

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Am Samstag, 26. November 2016 findet das nächste Raumfahrthistorisches Kolloquium in der Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow statt. Im Zentrum der Vorträge steht Johannes Winkler. Unser Clubmitglied Wolfgang Both wird auch einen Vortrag zum Thema halten. Weitere Informationen gibt es hier.

13. ElsterCon 2016

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Auch in diesem Jahr waren wieder einige Clubmitglieder auf dem ElsterCon in Leipzig und hatten Gelegenheit, Bücher zu kaufen und mit Ehrengästen wie Ian McDonald, Daniel Suarez, Graham Masterton, Andreas Brandhorst, Dietmar Dath, Karlheinz Steinmüller und vielen anderen zu reden. Wer jedoch nicht die Gelegenheit hatte, nach Leipzig zu fahren, der kann hier einen ausführlichen Conbericht finden.

50 Jahre Star Trek

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Hardy_Maria_und_SabineWar es Glück oder war es Zufall, dass unser Clubabend auf diesen Termin fiel? Genau heute vor 50 Jahren lief die erste Star-Trek-Folge in US-amerikanischen Fernsehen. Obwohl es den Club ANDYMON inzwischen seit über 30 Jahren gibt, wurde bisher noch nie ein Vortrag zum Thema Star Trek gehalten. Das 50-jährige Jubiläum des berühmten Franchise war ein schöner Anlass, außergewöhnliche Fakten über die Serien, Filme und das Star-Trek-Fandom zu präsentieren. Sabine Wohnig und Hardy Kettlitz erzählten beim Clubabend über Details, die vielleicht noch nicht jeder SF-Fan wusste. Und schwelgten in Erinnerungen. Ach ja, es ist lange her, seit man zum ersten Mal Star Trek im Fernsehen gesehen hat … Und schließlich posierten Sabine, Hardy und Maria noch für ein Erinnerungsfoto.

Steinmüller-Erzählung auf tor-online.de

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tor-online-logoSeit einigen Tagen ist das neue Internetmagazin von FISCHER Tor verfügbar: www.tor-online.de. Zu finden sind nicht nur jede Menge interessanter Artikel über Bücher, Filme und Merkwürdigkeiten aus dem Internet, sondern auch Kurzgeschichten internationaler und deutscher Autoren, wie zum Beispiel James Tiptree jr., Stephen Baxter oder Kij Johnson. Seit heute gibt es zum Beispiel die Erzählung »Wiedergeburt« von Angela und Karlheinz Steinmüller.

Leseerfahrungen

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He_TB_31555_Glukhovsky_Metro_2035.inddWie schon vor einem Jahr stellten beim heutigen Clubabend die Andymon-Mitglieder die interessantesten Bücher vor, die sie im vergangenen Jahr gelesen haben. Dabei ist eine recht gemischte Empfehlungsliste zusammengekommen, die sowohl aus aktuellen als auch aus deutlich älteren Werken besteht. Die nachfolgende Liste stellt weder ein Ranking noch eine bestimmte Reihenfolge dar, sondern ist lediglich eine Auflistung der ausführlicher vorgestellten Titel. In einem Fall handelt es sich sogar um einen Spielfilm (Planet der Stürme), der schon seit langer Zeit nicht mehr im Fernsehen gezeigt wurde und auf dem Sender arte wohl erstmals in einer HD-Fassung zu sehen war. Eine Kuriosität am Rande: Der Film wurde in einer bearbeiteten und neu geschnittenen Fassung auch in den USA gezeigt und kann auf Youtube in voller Länge angeschaut werden.

  1. Dmitry Glukhovsky: Metro 2035 (Heyne)
  2. Adrian J Walker: Am Ende aller Zeiten (FISCHER Tor)
  3. Joe R. Lansdale: Gekreuzigte Träume (FESTA)
  4. Weltraum- und Planetenabenteuer von Hanns Kneifel, James H. Schmitz und Stanley G. Weinbaum (Heftausgaben und alte Taschenbücher)
  5. Jules Verne: Die Jagd nach dem Meteor (Piper)
  6. Phillip P. Peterson: Paradox – Am Abgrund der Ewigkeit (Bastei-Lübbe)
  7. Michel Houellebecq: Unterwerfung (DuMont)
  8. Peter F. Hamilton: Der Abgrund jenseits der Träume (Piper)
  9. Planet der Stürme (Sowjetischer Spielfilm, der kürzlich auf arte gesendet wurde)

Hier übrigens der Überblick, um welche Bücher es im vergangenen Jahr ging.


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