Tolkien - Die Legende von Sigurd und GudrunUnter dem Titel »Gerd Heidenreich liest Tolkien« findet am 16. September um 20 Uhr in der Passionskirche am Marheineckeplatz eine Lesung zum neuen Tolkien-Buch Die Legende von Sigurd und Gudrún statt. Veranstalter ist die Otherland-Buchhandlung und mehr Informationen gibt es hier.

Die Legende von Sigurd und Gudrún ist ein Epos, das Christopher Tolkien aus dem Nachlass von J. R. R. Tolkien herausgegeben hat und das im August bei Klett-Cotta in einer zweisprachigen Ausgabe erschienen ist.

Wolfe_Der fünfte Kopf des Zerberus_HSFB 81Zum Clubabend hat Prof. Klaus Geus über seinen Lieblingsautor Gene Wolfe erzählt. Wolfe gehört mit seiner dichten und anspielungsreichen Prosa zu den anspruchsvollsten Schriftstellern des phantastischen Genres, und obwohl er zahlreiche Preise gewonnen hat, trauen sich manche Leser nicht an seine Werke heran. Klaus Geus hat zahlreiche Tipps gegeben, wie man Gene Wolfe lesen sollte. Wer sich mit dem Hauptwerk Wolfes, Das Buch der neuen Sonne, beschäftigen möchte, findet hier den Lesezirkel zum Thema und hier eine ausführliche Homepage zum Werk von Gene Wolfe.

Die »Symphony of Science« ist ein beeindruckendes Musikprojekt unter der Leitung von John Boswell. In den Videos dieses Projektes gibt es tolle Weltraum- und Planetenaufnahmen zu sehen, obendrein einige der bedeutendsten Wissenschaftler der Gegenwart und des 20. Jahrhunderts, wie zum Beispiel Stephen Hawking, Richard Feynman oder Carl Sagan. Die Homepage ist hier zu finden: www.symphonyofscience.com. Und hier eine Kostprobe:

Fehér_Oxygenien_CorvinaÜber die Science Fiction aus Ungarn ist hierzulande wenig bekannt. Selbst Kennern fallen spontan nur wenige Autorennamen ein, zum Beispiel Klára Fehér (Oxygenien), Zoltán Csernai (Geheimnis auf dem Dach der Welt) oder Maria Szepes (Der Rote Löwe). Beim heutigen Vortrag zu diesem Thema gab Christian Schobeß einen interessanten Einblick in die Geschichte der SF aus Ungarn, mit der kenntnisreichen Unterstützung durch Gerd Schubert, der sich schon länger mit diesem Thema beschäftigt. Vielleicht ist das auch mal wieder eine Anregung, nicht nur angloamerikanische oder deutsche SF zu lesen, sondern auch einmal ein Buch aus Ungarn, zum Beispiel die sehr unterhaltsame Pendragon-Legende von Antal Szerb.

Flash GordonAm heutigen Clubabend überraschte uns Lothar Powitz mit einem enorm amüsanten Votrag über US-amerikanische Science-Fiction-Serials aus den 1930er und 1940er Jahren. Flash Gordon ist vielen sicherlich ein Begriff, da dieses Serial sogar im deutschen Fernsehen gelaufen ist, laut Lothar leider in einer zusammengekürzten und schlecht editierten Version. Aber in den beiden genannten Jahrzehnten produzierten vor allem vier amerikanische Studios eine ganze Reihe von Kino-Filmserien, die heute weniger bekannt sind, wie zum Beispiel Voice from the Sky (1930), The Purple Monster Strikes (1945) oder King of the Rocket Men (1949). Besonders amüsant ist die skurrile Serie Phantom Empire (1935) mit dem singenden Cowboy Gene Autry, der sich mit unterirdischen Mächten herumschlagen muss.

JEFF WAYNE'S MUSICAL VERSION OF WAR OF THE WORLDS.Mit seinem Rock-Musical »The War of the Worlds – Alive on Stage!« hat Komponist Jeff Wayne 1978 einen Klassiker des Genres geschaffen. Im Januar 2011 kommt die von Kritikern in England, Australien und Neuseeland hoch gelobte Multimedia-Show nach Deutschland. Wenn man der Ankündigung glauben darf, wird die die zweistündige Show nach dem Roman von H. G. Wells ein musikalisches Erlebnis, innovatives Spektakel und intellektuelles Vergnügen zugleich.
Auf der Bühne stehen prominente Darsteller: Der australische Schauspieler und Sänger Jason Donovan, die britische Pop-Sängerin Liz McClarnon (Atomic Kitten) und Chris Thompson (Manfred Mann‘s Earth Band). Komponist Jeff Wayne selbst dirigiert die 10-köpfige »Black Smoke Band« und das 36-köpfige »ULLAdubULLA« Streichorchester.

JEFF WAYNE'S MUSICAL VERSION OF WAR OF THE WORLDS.Zu sehen sind übrigens auch ein 3,5 Meter hohes, fotorealistisches 3D-Hologramm von Richard Burton, ein 3 Tonnen schwerer und 10 Meter hoher dreibeiniger Mars-Roboter und ein 95-minütiger computeranimierter Spielfilm, gezeigt auf einer 240 Quadratmeter großen Leinwand.
Tickets im Internet gibt es unter: www.eventim.de und www.ace-concert.de
Ticket-Hotline: 01805-57 00 00.

Der Vortrag über Robert A. Heinlein am 13. Mai 2010 fällt aus, da der Termin auf einen Feiertag fällt. An diesem Tag wird ANDYMON einen Ausflug unternehmen. Interessierte Berliner SF-Freunde, die uns begleiten wollen, können sich gern unter der E-Mail-Adresse hardy@club-andymon.net melden.

ANDYCONBeim heutigen Clubabend konnten wir alle offenen Fragen klären und jedes Clubmitglied weiß, was beim ANDYCON zu tun ist. Es herrschte Vorfreude auf die einzelnen Veranstaltungen und einige haben sich aus dem Programm bereits rausgepickt, was sie auf keinen Fall verpassen wollen. Eine schöne Überraschung war, dass Angela und Karlheinz Steinmüller zu Besuch waren.

Für den ANDYCON (24./25. April 2010) haben wir noch weitere sehr interessante Referenten gewinnen können:

Frank Strobel ist der Dirigent, der das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin bei der Welturaufführung der rekonstruierten Fassung von Metropolis dirigiert und an der Rekonstruktion des Films maßgeblich mitgewirkt hat.

Tobias O. Meißner, der seinen neuen Roman vorstellt.

Prof. Dr. Tilman Spohn, Leiter des Instituts für Planetenforschung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin.

Inzwischen gibt es auch den genauen Programmplan und ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen auf www.andycon.de.

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