SF Sommer Musik Spezial

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nasa-grand-tourIn diesem Jahr machten wir eine musikalische Reise durch unser Sonnensystem. Wir besuchten alle Planeten mittels Rock & Pop-Musik. Die Reise begann bei der Sonne (»Here Comes the Sun«) und ging im Swing-By bis an den Rand des Systems, auch dem Pluto war ein Song gewidmet. Den Steckbrief aller besuchten Planeten und einige Textbeispiele konnte man sich mit nach Hause nehmen.

Raumfahrthistorisches Kolloquium 2017

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Am Samstag, 11. November 2017 findet das diesjährige Raumfahrthistorische Kolloquium in der Archenhold-Sternwarte Berlin-Treptow statt. Die Vorträge beschäftigen sich mit deutschen Pionieren der Raumfahrt. Unser Clubmitglied Wolfgang Both wird einen Vortrag über Johannes Winkler auf dem Raketenflugplatz Berlin halten. Ein weiterer Referent ist übrigens Sigmund Jähn. Weitere Informationen gibt es hier.

Leseerfahrungen 2017

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Jedes Jahr im Sommer stellen die Andymon-Mitglieder die interessantesten Bücher vor, die sie im vergangenen Jahr gelesen haben, so auch diesmal. Während sonst oft auch zahlreiche SF-Klassiker vorgestellt werden, waren es diesmal vorwiegend neue Bücher, die das Interesse der Clubmitglieder gefunden haben. Die nachfolgende Liste stellt weder ein Ranking noch eine bestimmte Reihenfolge dar, sondern ist lediglich eine Auflistung der ausführlicher vorgestellten Titel.

  1. Cixin Liu: Die drei Sonnen (Heyne)
  2. Robert Charles Wilson: Am Kontrolle (Heyne)
  3. Peter Cline: Der Spalt (Heyne)
  4. Andreas Brandhorst: Das Arkonadia-Rätsel (Piper)
  5. Robert Harris: Vaterland (Heyne)
  6. Beverly Schnett: Das Kommen der Großen Schlange (E-Book Self Published)
  7. Christophe Arleston & Alessandro Barbucci: Ekhö Spiegelwelt (Splitter; Comic)
  8. Brian Vaughan & Cliff Chiang: Paper Girls (Cross Cult; Comic)

Ausstellung im DDR-Museum

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AufbruchIm DDR-Museum gegenüber vom Berliner Dom ist im Kassenraum derzeit eine Vitrinenausstellung zum Thema »Aufbruch nach Utopia« zu sehen. In kleinen Schaukästen sind neben Heften von “Jugend+Technik” oder “Mosaik” betreffende Gegenstände oder Spielzeuge ausgestellt. Außer Raumfahrt werden auch Stadtentwicklung oder Atomnutzung aufgegriffen. Das ist einen kurzen Besuch wert.

Auch sonst ist das DDR-Museum recht amüsant und wird zu einem sehr großen Teil von ausländischen Touristen besucht. Daher ist sowohl das Museum als auch die Homepage mehrsprachig. Hier gibt es einen kleinen Einblick.

Die Berliner SF-Verlage

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Nun schon seit mehreren Jahren stellen die Berliner SF-Verlage im Sommer ihre Neuerscheinungen vor. Auch diesmal hat der unserem Club eng verbundene Golkonda Verlag, diesmal vertreten durch den den »alten« Verlagsleiter Hannes Riffel und »neuen« Verlagsleiter Michael Görden, Neuerscheinungen vorgestellt (zum Beispiel die neuen Bücher von Erik Simon und den Steinmüllers), einen Ausblick auf die Planung gegeben und Fragen beantwortet. Hier übrigens eine Vorschau auf die Titel im Sommer und Herbst 2017.

FISCHER Tor ging im Herbst 2016 an den Start und brachte die weltbekannte SF- und Fantasy-Traditionsmarke Tor nach Deutschland. Inzwischen sind mehr als ein Dutzend Bücher erschienen und viele interessante Titel in Vorbereitung. Programmleiter Hannes Riffel erzählte, wie der erfolgreiche Start von FISCHER Tor vonstatten ging und gab einen Einblick in die Programmarbeit. Und tor-online.de hat sich zum wohl interessantesten deutschsprachigen Internetportal zum Thema Science Fiction und Fantasy gemausert. Hier die Übersicht zu den aktuellen und kommenden Tor-Titeln.

Und da Hardy Kettlitz weiterhin die »Außenstelle Berlin« des Leipziger Verlags FESTA ist, hatte er auch einiges über die dort erschienenen Phantastik-Titel zu erzählen. Für viele ist FESTA offenbar noch immer der »Horror-Verlag«, dabei gibt es schon seit Jahren ein thematisch breit gefächertes Angebot, das von Action-Thrillern über modernen und klassischen Horror bis zu großen Erzählern wie Chuck Palahniuk und Jack Kerouac reicht.

SIMSTMJetzt geht es weiter bei MEMORANDA! Nachdem die Werkausgaben von Angela & Karlheinz Steinmüller und von Erik Simon (damals Shayol Verlag) mit den von ihnen einzeln verfassten Romanen und Erzählungen abgeschlossen sind, startet jetzt die neue Buchreihe bei MEMORANDA mit Erzählungen, die die Autoren gemeinsam verfasst haben. Die ersten beiden Bände heißen „Die Wurmloch-Odyssee“ und „Leichter als Vakuum“.

Buchinformationen und ausführliche Leseproben gibt es hier:

Die Wurmloch-Odyssee

http://www.sf-personality.de/wp01/?page_id=197

Leichter als Vakuum

http://www.sf-personality.de/wp01/?page_id=201

Die Buchpremiere mit Autorengespräch für beide Bücher findet am 18. Juni um 14 Uhr auf der European Science Fiction Convention in Dortmund statt.

Johannes Winkler auf dem Raketenflugplatz Berlin

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Winkler_Raketenflugplatz

Der Raketenpionier Johannes Winkler (1897–1947) gründete 1927 den Verein für Raumschiffahrt, publizierte „Die Rakete“, die erste Fachzeitschrift für Astronautik, und startete 1931 die erste europäische Flüssigkeitsrakete in Dessau. Für das zehnmal größere Modell 2 war dort aber zuwenig Platz. So wechselte er im Oktober 1931 auf den Raketenflugplatz Berlin, um hier seine Experimente fortzusetzen. Letztlich scheiterte er im Oktober 1932 mit einem Fehlstart seiner Rakete.

Wolfgang Both stellte den außergewöhnlichen Raketenpionier beim Clubabend vor.

Einige Informationen über Johannes Winkler sind auch bei Wikipedia zu finden.

Gheorghe Săsărman am 19. Mai in Berlin

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Am 19. Mai findet im Rumänischen Kulturinstitut eine Präsentation von Gheorghe Săsărmans DIE QUADRATUR DES KREISES statt. Nähere Informationen dazu gibt es hier.

Im Raumanzug vom Mond zum Jupiter

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Da der Vortrag von Ulrich Köhler über das Moon Village leider schon zum zweiten Mal ausfallen musste, sprang freundlicherweise Harun Raffael mit dem zweiten Teil seines Vortrags ein: »Im Raumanzug vom Mond zum Jupiter – die SF der späten viktorianischen Jahre«. Dabei ging es um die Weltraumfahrten zur Zeit Jules Vernes (1890–1900). Nähere Informationen und die Titel der vorgestellten Bücher werden demnächst an dieser Stelle nachgereicht.

FormiculaFormicula (Them!,  1954) und Tarantula (1955) dürfte wohl so ziemlich jeder Science-Fiction-Fan kennen. Mutationen infolge von Umwelteinflüssen, atomarer Strahlung oder fehlgeschlagenen wissenschaftlichen Experimenten waren in noch weiteren Filmen zu bestaunen, die in deutschen Kinos meist nicht zu sehen waren. Und die Filme, die in die deutschen Kinos gelangten, zählten nicht unbedingt zu den besten – wie beispielsweise Die Nacht der unheimlichen Bestien (The Killer Shrews, 1959).

Lothar Powitz stellte in seinem heutigen Vortrag zahlreiche Beispiele vor. Obwohl viele Filme aus heutiger Sicht sehr naiv wirken und mit geringem Budget gedreht wurden, gibt es einige, die durch ihre Handlung überzeugen. Relativ gelungen ist der Film The Deadly Mantis (1957; siehe Foto oben links) über eine riesige Gottesanbeterin. In Attack of the Crab Monster (1957) geht es um eine Bedrohung durch gefährliche Riesenkrebse. Und in Rabbits (1972, auch: Night of the Lepus) tauchen sogar höchst mörderische Riesenkaninchen auf – ziemlich absurd, aber sehr unterhaltsam. Doch nicht alle Riesenviecher sind durch fehlgeschlagene Experimente oder radioaktive Strahlung entstanden, manchmal haben auch die Außerirdischen ihre Finger im Spiel, wie zum Beispiel in Killers from Space (1954).


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