Der Science-Fiction-Club ANDYMON beim Kulturbund Berlin-Treptow feiert sein 30jähriges Bestehen mit einer PHANTASTISCHEN WOCHE. An jedem Abend in dieser Woche wird es eine Veranstaltung mit Bezug zur Phantastik und Science Fiction geben.

Inzwischen steht das Programm für die PHANTASTISCHE WOCHE fest und ist auch über den Menüpunkt Ü30-CON 2015 oben in der Menüleiste erreichbar.

memoranda_logoMit MEMORANDA ist beim Golkonda Verlag ein neues Imprint für Science-Fiction-Sachbücher an den Start gegangen. Herausgeber der Reihe ist Hardy Kettlitz, einer der Gründer unseres SF-Clubs ANDYMON. Seine Reihe SF Personality existiert bereits seit über zwanzig Jahren. Die ersten Ausgaben der Reihe erschienen als ALIEN-CONTACT-Sonderhefte, spätere Nummern wurden beim Shayol Verlag herausgebracht. MEMORANDA wird nun neue Titel, ausgewählte Neuausgaben sowie E-Books veröffentlichen.

Als erstes Buch ist allerdings pünktlich zur Leipziger Buchmesse Die Hugo Awards 1953–1984 erschienen. Hardy wird das Buch am kommenden Wochenende (22. März 2015 um 13 Uhr) auf dem DORTcon vorstellen und Anekdoten und Hintergründe zum wichtigsten Preis der SF-Literatur erzählen.

Wer es nicht rechtzeitig nach Dortmund schafft, der kann uns auch am 11. Juni an der gewohnten Stelle in Berlin-Baumschulenweg beim Clubabend besuchen, denn dann wird Hardy über die Hugo Awards der Sechziger Jahre berichten.

Ach ja, MEMORANDA hat übrigens seit wenigen Tagen eine eigene Homepage unter www.memoranda.eu.

Die Vorgänger von Edward Bellamy

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Bellamy-Rueckblick_408Beim Clubabend erzählte Wolfgang Both über die Vorgänger von Edward Bellamy und wie der Autor auf die Ideen für sein berühmtes Buch Rückblick aus dem Jahre 2000 kam. Wolfgang Both hat das Buch 2013 im Golkonda Verlag herausgegeben und mit einer umfangreichen Einführung versehen. Looking Backward: 2000-1887, im Original erstmals im Jahr 1887 erschienen, ist die erfolgreichste Utopie des 19. Jahrhunderts und die vielleicht meistgelesene Utopie überhaupt. Dem Buch wurde die Ehre zuteil, von zahllosen Anhängern und Kritikern nachgeahmt zu werden, und es liefert bis heute Zündstoff für Diskussionen darüber, wie eine gerechte Gesellschaft einzurichten sei.

Über die mögliche Einflüsse auf Bellamy schrieb er auch in dem Essay »Edith oder die mörderische Frage, wer bei wem abschrieb«.