Klaus Scheffler †

Kategorie Allgemein | Kommentare deaktiviert für Klaus Scheffler †

Wir müssen euch leider mitteilen, dass unser Freund Klaus Scheffler gestern, am 3. Februar 2026, nach schwerer Krankheit verstorben ist. Leider hat die Therapie bei ihm nicht angeschlagen. Wir verlieren nicht nur ein langjähriges Mitglied unseres Klubs, sondern auch einen guten Freund, einen engagierten Sammler, einen profunden Kenner der Science Fiction, einen interessierten Gesprächspartner und nicht zuletzt einen Co-Autor mehrerer Bücher. Zuletzt hat Klaus an der Fertigstellung des “Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933–1945” mitgearbeitet, dessen Erscheinen er noch miterleben durfte. Ihm wollen wir die Präsentation des Bandes nächste Woche widmen. Wir werden ihn sehr vermissen.

Vorschau: Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933–1945

Kategorie Clubabend | Kommentare deaktiviert für Vorschau: Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933–1945

Clubabend am 12. Februar 2026: Vorstellung des Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933-1945 (Memoranda). Wolfgang und Hardy stellen das informative Sachbuch vor.
Das unentbehrliche Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933–1945 ist das erste und einzige Nachschlagewerk, das sich ausschließlich diesem Genre in diesem Zeitraum widmet. Es stellt wichtige Informationen zu deutschsprachigen Autoren und ihren Werken bereit.
Verfasst wurden die Beiträge von einem Team ausgewiesener Experten der frühen Science Fiction. Sie liefern ein umfassendes und detailliertes Bild vom Zustand des Genres in dieser dunklen Zeit.
Anders als meist behauptet, ging die Zahl der Science-Fiction-Werke in der nationalsozialis­tischen Zeit nicht wesentlich zurück. Wichtige Science-Fiction-Serien wie Sun Koh (1933–1936) und Jan Mayen (1936–1938) oder Klassiker wie Paul Gurks Tuzub 37 (1935) entstanden erst in dieser Epoche. Wohl aber führten Zensur und Anpassung zu einer zunehmenden Verarmung des Genres. Bis zu einem gewissen Grad wurde dies durch Publikationen von deutschen Exilanten oder durch österreichische und schweizer Autoren ausgeglichen. Diese Personen und ihre Werke erhalten in dem Lexikon besondere Aufmerksamkeit.