Phantopia feiert im Mai 40-jähriges Bestehen

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Der Phantopia-Club in Ilmenau wird dieses Jahr bereits unglaubliche 40 Jahre alt. Das ist natürlich ein Grund zum Feiern, und so gibt es vom 5. bis 12. Mai 2012 eine Festwoche mit Spieleabenden. Der Höhepunkt ist am Samstag, 12. Mai, eine Lesung mit dem britischen Bestsellerautor Jonathan Stroud, der aus seinem Roman Bartimäus liest.

Außerdem gibt es in diesem Jahr noch Lesungen mit Michael Peinkofer, Oliver Plaschka und Ju Honisch. Weitere Informationen hier: www2.tu-ilmenau.de/phantopia

SF Personality: Clifford D. Simak

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Simak_PorträtAuch wenn die neue Ausgabe der Buchreihe SF PERSONALITY noch nicht fertig gedruckt ist, so berichtete Hardy Kettlitz heute beim Clubabend dennoch über Leben und Werk des Autors, der vor einigen Jahrzehnten laut Brian W. Aldiss »der Lieblingsautor eines jeden SF-Fans« war. Gemeint ist natürlich Clifford D. Simak, der uns so wundervolle Bücher wie Als es noch Menschen gab und Raumstation auf der Erde schenkte. Simak war zu seiner Zeit einer der Großmeister der Science Fiction, auch wenn einige seiner frühen Texte heute reichlich angestaubt wirken und seine späten Romane viele Leser gelangweilt haben. Doch in seinem Schaffen gab es zahlreiche Höhepunkte, an die es sich zu erinnern lohnt.

Das SF PERSONALITY ist übrigens fast fertig und geht demnächst in die Druckerei. Wenn es erschienen ist, geben wir an dieser Stelle Bescheid. Für Neugierige gibt es hier schon mal die PDF zum Vortrag als Vorschau auf das Buch.

TERMINATOR 1

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terminator01Diesmal wollen wir euch ein weiteres wichtiges Fanzine aus der Geschichte des SF-Clubs ANDYMON vorstellen: TERMINATOR. Das offizielle Clubfanzine tranSFer konnte Ende der 80er Jahre hauptsächlich wegen des langwierigen Genehmigungsverfahrens beim Kulturbund und Schwierigkeiten mit der Druckerei nur ca. einmal jährlich erscheinen. Das konnte die kreativen Energien des stark angewachsenen ANDYMON-Clubs bei weitem nicht auffangen. Deshalb entschlossen sich Thomas Höding und Hans-Peter Neumann ein neues Fanzine herauszubringen, eben TERMINATOR. Dank der Unterstützung der Clubmitglieder entwickelte sich dieses schnell zu einer regelmäßig erscheinenden Publikation, die zu Wendezeiten eines der wichtigsten DDR- bzw. ostdeutschen Fanzines wurde.

Aufgrund der zunächst begrenzten technischen Möglichkeiten – zu Anfang Computerausdrucke, die Thomas Höding auf Arbeit und dann Hans-Peter Neumann zu Hause anfertigte – waren die ersten Ausgaben vom Umfang her noch sehr dünn: auf vier A5-Seiten fanden meist nur zwei längere Beiträge Platz. Dies sollte sich bald deutlich ändern, aber davon später mehr. Die erste Ausgabe, die wir Euch heute präsentieren, erschien im Mai 1989. Sie enthielt Thomas Hödings Kurzgeschichte »Alles über Dajuru« und Berit Neumanns sehr kritische Rezension zu Hans Bachs Roman Die Glastropfenmaschine. Thomas war damals Chef der sehr rührigen ANDYMON-Autorengruppe, und Erzählungen ihrer Mitglieder sollten noch in mehreren TERMINATOR-Nummern auftauchen … (Hans-Peter Neumann)

Die Ausgabe TERMINATOR 1 kann man hier ansehen oder herunterladen. (Dank an Wolfgang für die Scans!)

Captain Future auf der Buchmesse

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Golkonda_BuchmesseAuf der Leipziger Buchmesse präsentierte sich der Golkonda Verlag erstmals mit einem eigenen Messestand (hier im Bild v.l.n.r. Gestalterin Ben(swerk), Hardy Kettlitz und die beiden Verleger Hannes Riffel und Karlheinz Schlögl). Gleich mehrere Neuerscheinungen wurden dem Publikum vorgestellt, so der umfangreiche Romanerstling von Arkadi & Boris Strugatzki Atomvulkan Golkonda und der neue Roman Ein feiner dunkler Riss von Joe R. Lansdale.

CF_01-Sternenkaiser_211Die meiste Aufmerksamkeit des Publikums erhielten jedoch die Captain Future-Bücher. Ganz neu erschienen ist der erste Roman der Captain Future-Serie, Der Sternenkaiser. Der Roman wurde nicht nur vollständig neu übersetzt, sondern enthält außerdem sämtliche Originalillustrationen des Pulpmagazins von 1940 sowie die mit Captain Future im Zusammenhang stehenden Kolumnen, in denen unter anderem die Crewmitglieder vorgestellt werden oder auch erzählt wird, wie der Jupiter besiedelt wurde. Ergänzt wird das Buch durch ein Nachwort von Dietmar Dath. Das Titelbild ist übrigens ein Ausschnitt aus dem Cover des Pulpmagazins Captain Future vom Winter 1940.

Kettlitz_Hamilton_211Parallel dazu ist im Shayol Verlag Edmond Hamilton – Autor von Captain Future von Hardy Kettlitz erschienen. Dieses Sachbuch enthält Besprechungen aller wichtigen Werke Edmond Hamiltons im Überblick sowie 50 Seiten über Captain Future, inklusive Informa­tionen über das Captain Future-Ma­­gazin und die Fernsehserie sowie Vorstellung aller Romane und Erzählungen. Der Band enthält außerdem einen Werkstattbericht von Ed­­­­mond Ha­­milton mit dem Titel »Hinter den Kulissen von Captain Future« sowie die ursprünglichen Anfangskapitel der Serie Captain Future. Abgerundet wird der Band durch eines der letzten Interviews mit Edmond Hamilton, einen Essay von Dietmar Dath sowie eine umfassende Bibliographie der deutschen Ausgaben des Autors von Hans-Peter Neumann. Es handelt sich dabei um die erweiterte und ergänzte Ausgabe des SF Personality-Buchs von 2003.

Lost in the Matrix

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lost in spaceUm vergleichsweise nahe Vergangenheit ging es heute. Zurück zur letzten Jahrtausendwende, als im Kino Lost in Space (1998) und Matrix (1999) liefen. Zu beiden Filmen stellte uns Frank Schlender Making-Ofs vor, die auf dem Originalmaterial der Produktionsfirmen basieren. Dieses Material wurde damals von der HORUS Media Agency – einer Arbeitsgemeinschaft mehrer Berliner Produktionsfirmen – übersetzt, synchronisiert, neu zusammengestellt, durch eigene, kinotechnische Hintergrundinformationen angereichert und an Fernsehsender vertrieben.

Um uns diese Bänder aus seinem umfangreichen Archiv zeigen zu können, hatte Frank keine Mühen gescheut und sein Betacam SP-Equipment mitgebracht. Zu beiden Making-Ofs gab es umfangreiche Einblicke in den Alltag einer Produktionsfirma und in die Zusammenarbeit mit großen Film- und Effektproduzenten. Im anschließenden Gespräch konnten sich Interessierte in technische Einzelheiten vertiefen. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung dieses Abends mit einem Making-Of von Blade Runner. [as]

Alfred Bester – Tycoon der Science Fiction

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SFP22_Bester_211x300Am Clubabend stellt Hans Frey sein Buch Alfred Bester – Tycoon der Science Fiction vor und erzählt bei einem spannenden Vortrag, was so bemerkenswert an diesem Autor ist.

Alfred Besters (1913 – 1987) relativ schmales, aber überaus ge­wich­tiges SF-Werk ist einzigartig. Mit seinen Roman-Geniestreichen The Demolished Man und The Stars My Destination und Kurz­geschichten wie »Fondly Fahrenheit« schenkte er der internationalen Science Fiction Premiumwerke, die in ihrer Art bis heute unerreicht sind.

Zudem gehört Bester zu den größten Inno­vatoren der SF. Er verhalf der SF nicht nur zu ungeahnten stilistischen Höhen, sondern kreierte auch die Grundlagen für gänzlich neue SF-Subgenres, die erst Jahre nach ihm das Gesicht der modernen SF prägen und dominieren sollten. Zahlreiche Abbildungen, eine umfassende Bibliographie von Hans-Peter Neumann und ein Essay von Michael K. Iwoleit runden den Band ab.

ISBN 978-3-943279-00-9
136 Seiten mit über 60 Abbildungen für 12,90 Euro

Hier gibt es eine Übersicht zu den neuesten Ausgaben der Reihe SF Personality.

Viele neue Termine!

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Beim heutigen Clubabend haben wir die Termine für dieses Jahr zusammengestellt. Schaut einfach auf unsere Terminseite!

Star Wars als Stummfilm

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Die elektronischen Medien werden immer perfekter: Blueray Discs, HD-Monitore, digitale Kinoprojektion, Dolby HD und so weiter. Offenbar gibt es aber auch eine Gegenbewegung: Filmklassiker »downgesampelt« als Stummfilm, schwarzweiß und im Briefmarkenformat. Hier ein prominentes Beispiel:

Fanzines in der DDR

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FanzinesWer jetzt neugierig geworden ist, welche Fanzines es in der DDR noch gegeben hat: Der zweite Supplementband zur Großen illustrierten Bibliographie der Science Fiction in der DDR widmet sich den Fanzines – den von Science-Fiction-Clubs und Einzelpersonen herausgegebene Amateurpublikationen zur Science Fiction. Alle in der DDR bis 1990 erschienenen Fanzines werden ausführlich vorgestellt und die enthaltenen Beiträge komplett bibliographisch aufgeführt. Zahlreiche Abbildungen der teilweise sehr seltenen Ausgaben sowie Statistiken und Übersichtsartikel runden das Thema ab. Infos zu dem Buch und eine Leseprobe gibt es hier.

tranSFer 6

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t6_01Die sechste und letzte Ausgabe von tranSFer erschien Anfang 1990, also nach dem Fall der Mauer. Dieses Heft konnten wir schon selbst in einem Copyshop produzieren, so dass zwischen Erstellung und Auslieferung eine deutlich kürzere Zeit verging als bei den früheren Nummern. Die Druckvorlagen der Texte wurden mit meinem neuen Nadeldrucker erstellt, die Layouts ringsherum zeichnete noch immer Stefan Hecking per Hand. Bis mir die erste Layoutsoftware zur Verfügung stand sollten noch ein paar Jahre vergehen.

Dass ein neues Zeitalter für die SF-Fans von ANDYMON angebrochen war, kann man an der Filmrezension des ersten Batman-Films und an meinem Interview mit dem schweizer SF-Autor P.M. erkennen. Noch gab es die DDR und wir kündigten voller Enthusiasmus die 4. Tage der phantastischen Kunst als den »1. DDR-Con« an.

Carsten Hohlfeld und Thomas Braunstein hatten eine Umfrage initiiert, bei der nach den besten DDR-SF-Büchern und den besten DDR-SF-Autoren gefragt wurde. Landesweit hatten sich 109 Fans an der Umfrage beteiligt, und auf Platz 1 standen jeweils die Steinmüllers.

Auf Seite 11 habe ich die erste Ausgabe unseres neu gegründeten Magazins ALIEN CONTACT angekündigt, die auch kurze Zeit darauf an die Kioske ausgeliefert wurde. Dass die sechste Ausgabe von tranSFer auch die letzte blieb, hatte mehrere Gründe. Zum einen hatte ich durch ALIEN CONTACT keine Zeit, mich um tranSFer zu kümmern, zum anderen sind innerhalb kürzester Zeit mehr als ein halbes Dutzend Fanzines von ANDYMON-Mitgliedern entstanden, so zum Beispiel TERMINATOR, MAUERSEGLER, HEROVITS WELT und EGOGRAF. (Hardy Kettlitz)

Die Ausgabe tranSFer 6 kann man hier ansehen oder herunterladen.


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