Aug.
14
Weltuntergangsszenarien
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Beim Clubabend ging es diesmal um Weltuntergangsszenarien. Ralf Lorenz moderierte den Abend und schrieb im Vorfeld dazu:
In den letzten Jahren waren die Sommertreffen im Juli oder August traditionell dem Small Talk über Bücher vorbehalten. Ich habe mir überlegt, dass wir mal wieder ein »klassisches« SF-Über-Thema in den Mittelpunkt stellen, und zwar Weltuntergangsszenarien. Diese haben gerade Konjunktur, sowohl in der SF als auch außerhalb. Vielleicht habt ihr in letzter Zeit das eine oder andere in dieser Richtung gelesen und würdet es gern vorstellen? Den allgemeinen Background hatte Ralf Neukirchen bereits angesprochen:
Finden wir solche Weltuntergangsszenarien so schön (ein »wohliger Schauer« rieselt unserem Rücken herab), weil wir uns anschließend gemütlich in unseren Sessel zurücklehnen können, um selbst bei »realistischsten« Szenarien/Vorhersagen zu sagen: »So schlimm wird es ja nicht kommen!« oder »Bis es soweit ist, schau ich mir die Radieschen von unten an.« – Gibt es eigentlich »positive« Effekte bei der Leserschaft. Wollen die Autoren solche Effekte haben? Oder geht es nur um Äktschen?
Doch es ging keineswegs um Action-Bücher, sondern vielmehr um literarische Weltuntergänge. So wurden Bücher von Cormac McCarthy (Die Straße), Robert Merle (Malevil) oder Arno Schmidt (Schwarze Spiegel) vorgestellt. Aber auch einige SF-Klassiker zum Thema kamen zur Sprache. Nicht zuletzt die grandiose Geschichte »Die neun Milliarden Namen Gottes« von Arthur C. Clarke. Ein anregender Abend, der mal wieder Lust auf interessante Bücher gemacht hat.
Juli
10
Alles über Terry Pratchett
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Terry Pratchett ist nach wie vor einer der beliebtesten Fantasy-Autoren, und dennoch eine Ausnahmeerscheinung. Es gibt viele Leser, die zwar Pratchett lesen, aber keine andere Fantasy anrühren. Pratchett versteht es auch nach Jahren, seine Leser immer wieder mit neuen Ideen zu amüsieren. Frank Güpner gab dem Club einen Überblick über das Schaffen des Autors und Pratchett-Übersetzer Bernhard Kempen erzählte von Schwierigkeiten der Übertragung des englischen Humors in die deutsche Sprache. Und schließlich gab er auch Auszüge aus seinen Übersetzungen zum Besten. Sicherlich für viele ein Anlass, mal wieder ein Buch des Autors in die Hand zu nehmen oder nach Neuerscheinungen Ausschau zu halten.
Juni
12
Alles über ANDYMON!
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Am 12. Juni 2008 berichtete Christian Schobeß über den Roman Andymon von Angela und Karlheinz Steinmüller. Andymon war in der DDR einer der beliebtesten SF-Romane überhaupt und stellt als »Weltraum-Utopie« die Frage nach dem Ursprung der Menschheit und ihrem Weiterleben fernab der Erde. Die Utopie der DDR ist Vergangenheit, der Roman existiert weiter – seit 2004 sogar in einer neuen Ausgabe beim Shayol-Verlag.
Christian Schobeß untersuchte, ob es in der Neuausgabe wesentliche Neuerungen und Änderungen gegenüber der alten Textfassung gibt, und vor allem warum sie vorgenommen wurden. Und die beiden Autoren waren auch anwesend und gaben Auskunft zu ihrem Buch.
Eine kurze Zusammenfassung seines Vortrags gibt es hier in einem Handout.
Mai
8
Heute haben Hannes Riffel und Wolfgang Treß von der Otherland Buchhandlung aktuelle SF- und Fantasy-Bücher vorgestellt, die sie für besonders wichtig halten. Dabei waren vor allem Bücher von Richard Morgan, John Scalzi, Ian McDonald, Charles Stross und anderen aktuellen Schriftstellern. Sie sind dabei auch auf aktuelle Trends in der phantastischen Literatur eingegangen und haben einige Anekdoten aus dem Leben eines Buchhändlers erzählt. Und das alles bei wunderbarem Wetter, so dass wir im Garten sitzen konnten.
Apr.
10
Future Historys
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Beim heutigen Clubabend thematisierte Beverly Schnett die »Future Historys« unterschiedlicher Autoren. Offenbar hatte ihr vorab per E-Mail an Clubmitglieder versandtes Manuskript Interesse geweckt, denn die Runde war gut besucht. Dabei wurden von Beverly kenntnisreich wichtige Werke zum Thema »Future History« kurz vorgestellt, systematisiert und deren Ansätze ausgewertet. Der Vortrag machte Lust, sich mit den von Beverly genannten und ihren eigenen Werken zu beschäftigen. Anschließend wurde kurz aber heftig der Begriff der »Future History« diskutiert und im Sinne der Rationalisten und der Universalisten (oder auch Chronisten) beantwortet. Abschließend wurden noch die Eckdaten für den Clubausflug nach Werder am 1. Mai bekannt gegeben. (Dazu später mehr an dieser Stelle.)
Zitat des Abends: »Dystopien sind Scheiße, wenn man darin lebt …« (Beverly Schnett, 10.04.2008)
März
13
Ohne Thema?
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Der Clubabend am 13. März war ein Abend »ohne Thema«. Jedenfalls laut Terminplan. Aber entgegen des Terminplans gibt es jedes Mal eine Menge Themen. Heute erzählten einige Mitglieder, welche Bücher sie in letzter Zeit gelesen haben. Es ging auch um die neue Homepage des Clubs (also diese hier) und was darauf in Zukunft erscheinen sollte. Lasst euch überraschen.
Und schließlich ging es auch darum, dass wir keinen Clubabend »ohne Thema« haben sollten. So fanden sich innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere Themen für die Clubabende der kommenden Monate. Schaut einfach auf den Terminplan, dessen Link oberhalb dieses Eintrags zu finden ist.
Feb.
26
Geopolitical Fiction
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Am Clubabend am 14. Februar 2008 war unser Thema »Geopolitical Fiction«. Andy Hahnemann, der an der Humboldt-Universität zu diesem Thema gearbeitet hat, hielt einen Vortrag und las aus seiner Doktorarbeit.
Wer nicht daran teilnehmen konnte, kann sich auf dieser Seite informieren.
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