Nov.
8
Ray Bradbury – Poet des Raketenzeitalters
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In Vorbereitung zur 24. Ausgabe der Buchreihe SF PERSONALITY, die voraussichtlich im März 2013 erscheinen wird, stellte Hardy Kettlitz in einem knapp dreistündigen Vortrag die ersten zehn Schaffensjahre des im Juni 2012 verstorbenen Autors Ray Bradbury vor. Dabei ging es auch um die Kindheit und Jugend des Mannes, der vor allem durch den Roman Fahrenheit 451 und Die Mars-Chroniken berühmt geworden ist. Bradbury hat als Kind Comics und Schauspielerautogramme gesammelt, früh mit den Schreiben begonnen und war Mitglied im Science Fiction Club von Los Angeles. Dort lernte er unter anderem Forry Ackerman und die Autoren Henry Kuttner und Leigh Brackett kennen. Wenig später schloss er Freundschaft mit Robert A. Heinlein, den er überreden konnte, Texte für sein Fanzine FUTURIA FANTASIA zu schreiben. Hardy berichtete über die frühen Erzählungen, zeigte Bilder der alten Pulpmagazine und erzählte, wie Bradbury zu seinen ersten Buchverträgen mit Verlegern kam. Der Vortrag endete mit Fahrenheit 451 (1953 erschienen) – doch danach hat Bradbury noch viele interessante und großartige Bücher und Geschichten geschrieben, so dass es noch viel Material für mindestens einen weiteren Vortrag gibt.
Okt.
15
Wir gratulieren!
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Das Zeiss-Großplanetarium im Prenzlauer Berg wird 25 Jahre! Der SF-Club ANDYMON gratuliert ganz herzlich. Und wir erinnern uns an viele gemeinsame Veranstaltungen wie die »Tage der phantastischen Kunst« (1988, 1989), »Planetarium total« (1989), den 1. DDR-SF-Con (1990), den CapitalCon (1992) oder den AndyCon (2010). Das Großplanetarium ist und bleibt ein wichtiger Partner der Science-Fiction-Szene in Berlin!
Okt.
11
SF-Fernsehserien von 1949 bis 1960
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Beim heutigen Clubabend berichtete Lothar Powitz bereits zum zweiten Mal über us-amerikanischen Fernsehserien aus der Zeit von 1949 bis 1960, darunter so interessante Serien wie Adventures of Superman (1952–1958) und Science Fiction Theatre (1955-1957). Mit Men into Space war aber auch eine etwas ›ernsthaftere‹ Serie vertreten, in der die künftige Entwicklung der Weltraumfahrt dargestellt werden sollte. In den drei Stunden bekamen wir auch viele amüsante und skurrile Ausschnitte sehen, die man sonst nicht einmal auf Youtube findet.
Sep.
13
Arno Schmidt und die Science Fiction
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Der Vortrag von Hartmut Fischer, der aus Northeim angereist war, um über »Arno Schmidt und die Science Fiction« zu sprechen, stieß auf erfreulich große Resonanz – der Clubraum war voll belegt. Als pensionierter Lehrer verteilte Fischer erst einmal einen Stapel Kopien an die Zuhörer, sodass sich jeder mit mehreren Romananfängen aus dem Schmidt’schen Werk vertraut machen konnte. Dann wurden die einzelnen Passagen besprochen und das für den Autor Typische sowie das SF-Spezifische herausgearbeitet.
Dabei kam es immer wieder zu interessanten Beiträgen der Zuhörer sowie zu kurzen Diskussionen. Offenbar ist Arno Schmidt ein Schriftsteller, der manche vor Rätsel stellt, aber niemanden kalt lässt. Fazit: Hartmut Fischer hat uns einen äußerst interessanten Abend beschert, und es bleibt zu hoffen, dass einige der Anwesenden (sofern nicht bereits geschehen) Lust bekommen haben, selbst zu einem Buch Arno Schmidts zu greifen: Fischer empfahl zum Einstieg die »Stürenburg-Geschichten«.
Aug.
26
Alexander Braccu: Bilderausstellung in Braunschweig
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Bis zum 1. Oktober 2012 ist in Braunschweig die Ausstellung »Übergeordnete Dimensionen« (inkl. Original-Illustrationen aus dem Perry-Rhodan-Universum) von Alexander Braccu zu sehen.
Wer also zufällig in der Nähe ist, der sollte im »Fischer Café Galerie Bar« im Altewiekring 44, 38102 Braunschweig einkehren. Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag 9-23 Uhr, Sonntag 10-19 Uhr.
Alexander Braccu veröffentlicht seine Science-Fiction-Bilder gelegentlich in Fanzines, aber auch in Perry Rhodan sind bereits Zeichnungen von ihm erschienen.
Mehr Informationen zur Ausstellung und einige Beispielbilder gibt es hier.
Aug.
9
Sommerfest!
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Achtung! Für Clubmitglieder:
Nachdem das Sommerfest zeitlich umgeplant werden musste und nun am 25. August 2012 stattfindet, wurde es heute auch räumlich umgeplant. Wir feiern das 27. Jahr unseres Clubs, wie heute beschlossen, nicht im Garten des Kulturbunds, sondern bei Hannes Riffel im Garten. Wer nicht weiß, wo das ist: Fragt unseren Clubchef oder wartet auf seine E-Mail.
Aug.
9
Der Astronaut in der Popmusik
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Am heutigen Clubabend hat uns Wolfgang über das Motiv des Astronauten in der Popmusik erzählt. Sehr abwechslungsreich, denn es ging um Songs von David Bowie bis PJ Harvey, von inhaltlich tiefsinnigen bis zu eher oberflächlichen Texten. Dabei waren auch Yury G. und Valentina, der lustige Astronaut und diejenigen, die 2000 Lichtjahre von zu Hause entfernt sind. Und natürlich kamen auch Major Tom und der Rocket Man vor.
Juli
18
TERMINATOR 6
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Mit TERMINATOR 6, erschienen im Oktober 1989, machte unser Fanzine einen weiteren Entwicklungsschritt. Ich hatte mir für viel Geld einen eigenen Computer zugelegt, und so waren wir nicht mehr an die Umfangsbeschränkungen gebunden, die die Nutzung von Thomas’ Computer auf Arbeit mit sich gebracht hatte. Der Umfang von TERMINATOR wuchs im Folgenden schnell, und das Heft entwickelte sich bald zu einem echten Magazin mit zahlreichen Rubriken. Die Ausgaben 6 und 7 wurden aber weiter Exemplar für Exemplar auf einem Nadeldrucker auf Endlospapier ausgedruckt, was bei dem wachsenden Umfang und der immer weiter steigenden Auflage nicht nur eine Heidenarbeit war, unsere Nachbarn müssen bei dem nächtelang durchlaufenden Druckergeräuschen in der Wendezeit gedacht haben, dass wir haufenweise Flugblätter o.ä. produzierten …
Inhaltlich bot das Heft eine Story von Gerd Frey, damals Clubchef von ANDYMON, der es später auf einige eigene Bücher brachte und heute besonders als SF-Computerspielexperte bekannt ist, und gleich drei neue Sparten. In »Beiträge zur DDR-SF-Geschichte« sollten in dieser und den folgenden Ausgaben Ralf Lorenz und Gerd Frey herausragende Bücher der DDR-SF besprechen, den Anfang machte Ralf mit einer Rezension von Heiner Ranks Die Ohnmacht der Allmächtigen. Ivo Gloss präsentierte in der Sparte »Übersetzung« eine Story des sowjetischen SF-Autors Juri Glaskow, die er aus dem Russischen übersetzt hatte. Und als dritte neue Rubrik wurde das »Andymon-Archiv« eingeführt, in dem in Zukunft von den Aktivitäten des Clubs berichtet wurde. [Hans-Peter Neumann]
Die Ausgabe TERMINATOR 6 kann man hier ansehen oder herunterladen.
Juli
16
13. Tag der Raumfahrtgeschichte
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Bereits zum 13. Mal fand im Hermann-Oberth-Raumfahrtmuseum (HORM) der Tag der Raumfahrtgeschichte statt. Renommierte Historiker, promovierte Techniker und engagierte Hobbyforscher hatten Beiträge eingereicht und wollten neueste Erkenntnisse zur Raumfahrtgeschichte vorstellen. Damit schloss sich dieses Treffen nahtlos an das wissenschaftliche Kolloquium der Archenhold-Sternwarte Anfang Juni an.
Wolfgang Both besuchte die Veranstaltung, seinen Bericht (inkl. Fotos) kann man hier in der PDF-Datei lesen: 13_tag_raumfahrtgeschichte2012
Juli
12
Annalen des 29. Jahrhunderts
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Am heutigen Clubabend berichtete Harun Raffael über ein Urgetüm der Science Fiction – Andrew Blairs Annalen des 29. Jahrhunderts, das Monumentalpanorama einer Weltzivilisation und den Bericht einer Reise zur Venus, anno 1874.Wir haben erfahren, dass das umfangreiche Werk zwar schwer zu lesen und wenig unterhaltsam ist, aber für seine Zeit viele Ideen zu bieten hatte. Manche davon heute eher albern, manche aber auch überraschend interessant. Das Buch ist äußerst selten und nur noch in wenigen Exemplaren weltweit verstreut in Bibliotheken erhalten. Dank an Harun, dass er sich die Mühe gemacht hat, uns das Werk vorzustellen!
Einen (viel zu kurzen) Wikipedia-Artikel zu dem Werk findet man hier.
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