Miriam Pharo schreibt SF-Krimis, die in Deutschland im Jahr 2066 spielen, genauer gesagt in Hanseapolis. Das ist dort, wo früher einmal Hamburg und Lübeck waren. Die Autorin kann prima lesen, wie sie auf unserem Clubabend bewiesen hat. Neben drei Auszügen aus ihrem vorliegenden Roman Sektion 3 Hanseapolis – Schlangenfutter hat sie auch ein Kapitel aus dem Manuskript ihres neuen Buchs vorgetragen. Zwischendurch gab es ein sehr angeregtes Gespräch zwischen der Autorin und den Clubmitgliedern, bei dem es nicht nur um die Zukunftswelt des vorgestellten Romans ging, sondern auch um die Zukunft der Printmedien. Denn Miriam Pharo versteht es, die ihr zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen. Den Roman gibt es nicht nur als Buch, sondern auch als eBook und auf ihrer Homepage kann man diverse Video- und Audiodateien hören und sehen, die mit ihrem Buch zusammenhängen.

Jetzt steht der Termin für den GeburtstagsCon des SF-Clubs ANDYMON fest: Es ist der 24. und 25. April 2010. Und das Ganze wird eine Gemeinschaftveranstaltung mit dem Zeiss-Großplanetarium Berlin. Ab jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Mehr demnächst auf dieser Seite.

An der Freien Universität Berlin gibt es derzeit und noch bis zum Februar 2010 Ringvorlesungen mit wechselnden Dozenten zur Geschichte von Zukunftsentwürfen unter dem Titel »Utopien, Zukunftsvorstellungen, Gedankenexperimente«, veranstaltet vom Friedrich-Meinecke-Institut. Ort, Uhrzeit und Themen der Einzelvorlesungen finden Sie hier.

SFP19_AsimovDer Clubabend stand ganz im Zeichen des großen US-amerikanischen SF- und Sachbuchautors Isaac Asimov. In einem fast dreistündigen Vortrag stellte Hardy Kettlitz sein neues Buch Isaac Asimov – Schöpfer der Foundation vor (Band 19 der Reihe SF PERSONALITY). Dabei ging es um Asimovs Leben und Werk, die berühmten Robotergeschichten und den Foundation-Zyklus. Eigentlich war es eine doppelte Premiere, denn es war das erste Mal, dass Hardy zu seinen Autorenvorträgen auch bereits das Buch präsentieren konnte.

SF PERSONALITY 19 ist demnächst im Buchhandel erhältlich. Es umfasst 381 Seite mit über 400 Abbildungen und einer umfassenden Bibliographie von Hans-Peter Neumann. Direkt bestellen kann man es beim Shayol-Verlag.

Im nächsten Jahr wird unser Club 25 Jahre alt! Wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist. Zumal der letzte »Tag der Phantasie« schon einige Zeit zurück liegt.

Wir wollen unser Jubiläum mit einem Con feiern, dem ANDYCON 2010. Dafür haben wir auch bereits starke Partner gefunden, die uns unterstützen wollen. Ort, Datum und Programm halten wir aber vorerst noch geheim. Mehr dazu demnächst auf dieser Seite!

titel_asimov_thiemeyer_rgb.jpgBand 19 der Monografiereihe SF PERSONALITY ist jetzt in der Druckerei und erlebt am 12. November 2009 seine Buchpremiere. Zu diesem Termin wird Hardy Kettlitz am Clubabend seinen Werkführer mit dem Titel Isaac Asimov – Schöpfer der Foundation vorstellen. Das Buch ist mit 384 Seiten das umfangreichste der Buchreihe. Bestellen kann man es übrigens hier.

Wir trauern um den Schriftsteller Stefan T. Pinternagel, der am 13. Oktober 2009 nach langer Krankheit in Augsburg starb.
Stefan war ein Mensch, der Freude am Leben, tiefe Nachdenklichkeit, einzigartigen Humor und große Offenheit besaß. Er hatte Ecken und Kanten, an denen er sich selber rieb, und seinen Mitmenschen Gelegenheit gab, sich auf ehrliche Weise mit ihm auseinanderzusetzen.
Er konnte sich mit der Idee einer übergeordneten Gottheit nicht anfreunden, sondern fand seinen Sinn schließlich in der Lebensanschauung des Daoismus. Vielleicht trug diese Lehre dazu bei, dass er bis zuletzt nicht verbitterte, sondern das Leben liebte.
Ein sehr wichtiger und sinnstiftender Teil seines Lebens war mit Sicherheit die Literatur.
Stefan T. Pinternagel veröffentlichte weit über 100 Kurzgeschichten, Gedichte, Artikel und Reiseberichte in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften. Sein Artikel »Barry Hughart – ein amerikanischer Autor und der fernöstliche Zauber« erschien 2003 in ALIEN CONTACT Nr. 56, im Jahr darauf im Alien Contact Jahrbuch Nr. 2.
Mehrere seiner Texte wurden mit Literaturpreisen ausgezeichnet, bzw. dafür nominiert.
Seine kompromisslose Ablehnung jeglichen faschistischen und rassistischen Gedankenguts ließ Stefan zum Initiator der Augsburger Veranstaltungsreihe »Brennende Bücher – Eine Veranstaltung zur Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933« werden.
Zu seinen Romanen zählen CyberJunk, eie düstere Zukunftsvision, Fragmente, die kontroverse, schockierende Geschichte eines Serienkillers, sowie der satirische SF-Roman …und morgen der ganze Weltenraum.
Andere Einzelveröffentlichungen sind der Gedichtband Türen und die Erzählbände AcidHead – Visionen im Dunkeln und Midas/Das Leid der Zinnsoldaten.
In dem Sachbuch Kurt Vonnegut jr. und die Science Fiction, das 2005 als SF PERSONALITY 17 im Shayol Verlag erschien, beschäftigte er sich mit Leben und Werk eines seiner literarischen Vorbilder.
Stefans wohl beeindruckendstes Werk ist jedoch sein letztes Buch. In 365 plus Bonus wagte er das Experiment, jeden Tag nach der Diagnosestellung seiner Krankheit genau einen Satz zu Papier zu bringen. Auf humorvolle, ironische, flappsige und schließlich sehr nachdenkliche Weise setzt er sich darin mit seinem eigenen Tod auseinander. Er schuf damit ein authentisches und berührendes Dokument seines Leidens, vor allem aber seiner Lebensbejahung.
Wir vermissen Stefan als Freund und Kollegen.

(Christian Hoffmann)

charles_darwin_l1.jpgDie Welt des Charles Darwin

präsentiert von

Angela & Karlheinz Steinmüller

Das Autorenduo, das mit Andymon den beliebtesten Roman der DDR-Science Fiction schrieb, stellt die wohl beste erzählende Biographie des Jahrhundertgenies vor.

Die »Steinmüllers« sind nicht nur für Ihre faszinierenden Erzählungen und Romane bekannt, sondern auch für Ihre klugen und amüsanten Lesungen und Vorträge. Lassen Sie sich diesen Abend nicht entgehen!

Wo: Im Otherland, Bergmannstraße 25
Wann: Freitag, 23. Oktober 2009, 20:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Schriftsonar hat gefragt, welche Bücher, die nicht zur SF oder Fantasy gehören, für den hartgesottenen SF-Junkie unbedingt zu empfehlen sind. Hier sind die Antworten.

melies-moon-hit.jpgDer Oktobertreff stand ganz im Zeichen des Jubiläums der ersten bemannten Mondlandung vor 40 Jahren. Aus diesem Anlass tauchte Wolfgang Both in die Anfänge der Raketentechnik in Deutschland ein. Mit der Gründung des »Vereins für Raumschiffahrt« im Sommer 1927 in Breslau begannen die ersten Schritte auf dem Weg zum Mond. Bekannte Raketenpioniere, wie Hermann Oberth, Max Valier, Johannes Winkler, Willy Ley und Wernher von Braun gingen aus diesem Verein hervor. 

Die Bilder zum Vortrag finden Sie hier.


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