“Science Fiction in der modernen Kunst”. SF auf der Biennale in Venedig

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Vorschau Clubabend 10. September: Wer sich für Science Fiction interessiert, erwartet in einem Kunstmuseum oder auf einer internationalen Kunstbiennale zunächst nicht unbedingt das, was er aus seinem vertrauten Genre kennt. Keine Raumschiffe, die durch Galerieräume schweben, keine Androiden, die uns mit ihren künstlichen Augen mustern, keine spektakulären Maschinen aus einer fernen Zukunft. Und doch begegnet man in der Lagunenstadt immer wieder Kunstwerken, die eigentümlich nahe an den Denk- und Bildwelten der Science Fiction liegen.
Mehr dazu in dieser PDF.

Der Wettlauf in den Weltraum in der Musik

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Das „Space Race“ fand seinen Niederschlag nicht nur in Zeitschriften, Filmen und Spielzeug. Auch in der populären Musik widmeten sich die Texter diesem Wettlauf. Neben dem Atomzeialter war in den 1950er Jahren auch das Weltraumzeitalter angebrochen. Der Fortschrittsoptimismus fand auch in Rockabilly-Songs seinen Ausdruck. Dem Sputnik hatten wir schon einen Themenabend gewidmet. Diesmal haben wir uns die Lyrics zum Space Race vorgenommen. Dabei wurden auch durchaus kritische Töne laut. Und es gab eine musikalische Umsetzung der Kennedy-Rede als Startschuss für das Wettrennen zum Mond.

Nachbereitung MetropolCon 2026

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Nun ist der EuroCon (MetropolCon 2026) in Berlin schon wieder Vergangenheit. Wir plauderten über unsere Erlebnisse beim Con und berichten von interessanten Panels und Neuigkeiten rund um die SF. Außerdem gibt es Neuigkeiten zu unseren Verlagen Memoranda und Carcosa. Hardy hat die Neuerscheinungen vorgestellen und hatte einiges darüber zu erzählen.

Shared Reading

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Mit Peter Alsdorf haben wir gemeinsam eine Science-Fiction-Geschichte des bekannten chinesischen Autor Cixin Liu gelesen und darüber diskutiert. Peter hatte noch zahlreiche weitere Informationen über den beliebten Autor, die er mit uns geteilt hat.

Filmgespräch

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Filmgespräch. Geschlossene Veranstaltung für Mitglieder und Freunde des Clubs ANDYMON.

Richard Matheson – Ein Gigant der Phantastik

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Beim Clubabend stellte Hardy Kettlitz den amerikanischen Autor Richard Matheson vor. Mathesons Bescheidenheit hielt ihn aus dem Rampenlicht – doch heute ist klar: Er gehört zu den wichtigsten Autoren der fantastischen Literatur. Er gilt als »der erfolgreichste Autor der Welt, von dem Sie aber noch nie gehört haben!«.  Richard Matheson hat nicht nur Bücher geschrieben – er hat Albträume erschaffen, Legenden geformt, die Popkultur geprägt. Seine Romane I Am Legend, The Shrinking Man und Hell House wurden zu Klassikern, seine Drehbücher für The Twilight Zone, Star Trek und Roger Cormans Poe-Verfilmungen sind Kult. Hardy hatte die aktuellen Bücher der Neuausgaben dabei, die wir bestaunen konnten, und zeigte zahlreiche Illustrationen und weiteres Bildmaterial sowie Filmtrailer der Matheson-Verfilmungen.

Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933–1945

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Zunächst haben wir unserem schmerzlich vermissten Klubmitglied Klaus Scheffler gedacht. Er war nicht nur ein guter Freund und profunder Kenner der Science Fiction, sondern auch Mitautor des  Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933-1945.
Wolfgang und Hardy haben das informative Sachbuch vorgestellt.
Das unentbehrliche Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933–1945 ist das erste und einzige Nachschlagewerk, das sich ausschließlich diesem Genre in diesem Zeitraum widmet. Es stellt wichtige Informationen zu deutschsprachigen Autoren und ihren Werken bereit.
Verfasst wurden die Beiträge von einem Team ausgewiesener Experten der frühen Science Fiction. Sie liefern ein umfassendes und detailliertes Bild vom Zustand des Genres in dieser dunklen Zeit.
Anders als meist behauptet, ging die Zahl der Science-Fiction-Werke in der nationalsozialis­tischen Zeit nicht wesentlich zurück. Wichtige Science-Fiction-Serien wie Sun Koh (1933–1936) und Jan Mayen (1936–1938) oder Klassiker wie Paul Gurks Tuzub 37 (1935) entstanden erst in dieser Epoche. Wohl aber führten Zensur und Anpassung zu einer zunehmenden Verarmung des Genres. Bis zu einem gewissen Grad wurde dies durch Publikationen von deutschen Exilanten oder durch österreichische und schweizer Autoren ausgeglichen. Diese Personen und ihre Werke erhalten in dem Lexikon besondere Aufmerksamkeit.
Im Anschluss an die Vorstellung des Lexikons gab Hardy noch einen Überblick über wichtige SF-Lexika in Deutschland.

Klaus Scheffler †

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Wir müssen euch leider mitteilen, dass unser Freund Klaus Scheffler gestern, am 3. Februar 2026, nach schwerer Krankheit verstorben ist. Leider hat die Therapie bei ihm nicht angeschlagen. Wir verlieren nicht nur ein langjähriges Mitglied unseres Klubs, sondern auch einen guten Freund, einen engagierten Sammler, einen profunden Kenner der Science Fiction, einen interessierten Gesprächspartner und nicht zuletzt einen Co-Autor mehrerer Bücher. Zuletzt hat Klaus an der Fertigstellung des “Lexikon der deutschsprachigen Science Fiction 1933–1945” mitgearbeitet, dessen Erscheinen er noch miterleben durfte. Ihm wollen wir die Präsentation des Bandes nächste Woche widmen. Wir werden ihn sehr vermissen.

Vor 100 Jahren startete Robert Goddard die erste Flüssigkeitsrakete

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Mit Wolfgang machten wir eine Zeitreise 100 Jahre in die Vergangenheit. Nach mehreren Laborversuchen konnte Robert H. Goddard am 16. März 1926 seine erste Flüssigkeitsrakete erfolgreich starten. Bis Anfang der 1920er Jahre hatte er noch mit Pulverraketen experimentiert. Aber er erkannte, dass deren Schubkraft nicht für einen Flug zum Mond reichen würde. Also suchte er wie andere Raketenpioniere nach Alternativen, arbeitete mit Benzin und flüssigem Sauerstoff. Seine Konstruktionen durchliefen eine schnelle Weiterentwicklung. Aber aufgrund negativer Berichte in der Presse zog er sich aus der Öffentlichkeit in die Wüste von New Mexiko zurück. Dort fanden zahlreiche erfolgreiche Starts statt, die eine Höhe bis 2,7 km erreichten. In zahlreichen Patenten sicherte er seine Erfindungen. Heute wird er als Vater der amerikanischen Raumfahrt geehrt. Übrigens wurde er schon als Junge von H. G. Wells Krieg der Welten zum Raumfahrtthema angeregt. 

Raumfahrthistorisches Kolloquium 2025

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Am 29. November 2025 ab 10 Uhr findet das diesjährige RHK in der Berliner Archenhold-Sternwarte statt. In einer ganztätigen Veranstaltung werden sieben Vorträge zur Raumfahrtgeschichte geboten. Es wird empfohlen, sich etwas zu Essen und Trinken mitzunehmen. Das Programm findet ihr hier.


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