Michael Szameits E-Books

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Der Autor Michael Szameit hat kürzlich seine Romane aus den 80er und 90er Jahren als E-Book veröffentlicht. Besonders interessant für seine Leser dürfte aber das E-Book Morgen ist heute gestern sein, denn das enthält alle seine Kurzgeschichten, inklusive der 2011 fertiggestellten Novelle »Der achte Tag der Schöpfung«. Vielleicht ist das ja ein Grund, sich zu Weihnachten einen E-Book-Reader zuzulegen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.michael-szameit.de.

Die »Symphony of Science« ist ein beeindruckendes Musikprojekt unter der Leitung von John Boswell. In den Videos dieses Projektes gibt es tolle Weltraum- und Planetenaufnahmen zu sehen, obendrein einige der bedeutendsten Wissenschaftler der Gegenwart und des 20. Jahrhunderts, wie zum Beispiel Stephen Hawking, Richard Feynman oder Carl Sagan. Die Homepage ist hier zu finden: www.symphonyofscience.com. Und hier eine Kostprobe:

titel_asimov_thiemeyer_rgb.jpgBand 19 der Monografiereihe SF PERSONALITY ist jetzt in der Druckerei und erlebt am 12. November 2009 seine Buchpremiere. Zu diesem Termin wird Hardy Kettlitz am Clubabend seinen Werkführer mit dem Titel Isaac Asimov – Schöpfer der Foundation vorstellen. Das Buch ist mit 384 Seiten das umfangreichste der Buchreihe. Bestellen kann man es übrigens hier.

Wir trauern um den Schriftsteller Stefan T. Pinternagel, der am 13. Oktober 2009 nach langer Krankheit in Augsburg starb.
Stefan war ein Mensch, der Freude am Leben, tiefe Nachdenklichkeit, einzigartigen Humor und große Offenheit besaß. Er hatte Ecken und Kanten, an denen er sich selber rieb, und seinen Mitmenschen Gelegenheit gab, sich auf ehrliche Weise mit ihm auseinanderzusetzen.
Er konnte sich mit der Idee einer übergeordneten Gottheit nicht anfreunden, sondern fand seinen Sinn schließlich in der Lebensanschauung des Daoismus. Vielleicht trug diese Lehre dazu bei, dass er bis zuletzt nicht verbitterte, sondern das Leben liebte.
Ein sehr wichtiger und sinnstiftender Teil seines Lebens war mit Sicherheit die Literatur.
Stefan T. Pinternagel veröffentlichte weit über 100 Kurzgeschichten, Gedichte, Artikel und Reiseberichte in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften. Sein Artikel »Barry Hughart – ein amerikanischer Autor und der fernöstliche Zauber« erschien 2003 in ALIEN CONTACT Nr. 56, im Jahr darauf im Alien Contact Jahrbuch Nr. 2.
Mehrere seiner Texte wurden mit Literaturpreisen ausgezeichnet, bzw. dafür nominiert.
Seine kompromisslose Ablehnung jeglichen faschistischen und rassistischen Gedankenguts ließ Stefan zum Initiator der Augsburger Veranstaltungsreihe »Brennende Bücher – Eine Veranstaltung zur Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933« werden.
Zu seinen Romanen zählen CyberJunk, eie düstere Zukunftsvision, Fragmente, die kontroverse, schockierende Geschichte eines Serienkillers, sowie der satirische SF-Roman …und morgen der ganze Weltenraum.
Andere Einzelveröffentlichungen sind der Gedichtband Türen und die Erzählbände AcidHead – Visionen im Dunkeln und Midas/Das Leid der Zinnsoldaten.
In dem Sachbuch Kurt Vonnegut jr. und die Science Fiction, das 2005 als SF PERSONALITY 17 im Shayol Verlag erschien, beschäftigte er sich mit Leben und Werk eines seiner literarischen Vorbilder.
Stefans wohl beeindruckendstes Werk ist jedoch sein letztes Buch. In 365 plus Bonus wagte er das Experiment, jeden Tag nach der Diagnosestellung seiner Krankheit genau einen Satz zu Papier zu bringen. Auf humorvolle, ironische, flappsige und schließlich sehr nachdenkliche Weise setzt er sich darin mit seinem eigenen Tod auseinander. Er schuf damit ein authentisches und berührendes Dokument seines Leidens, vor allem aber seiner Lebensbejahung.
Wir vermissen Stefan als Freund und Kollegen.

(Christian Hoffmann)

Schriftsonar hat gefragt, welche Bücher, die nicht zur SF oder Fantasy gehören, für den hartgesottenen SF-Junkie unbedingt zu empfehlen sind. Hier sind die Antworten.

Zum 40. Jubiläum der Mondlandung hier gar kein langer Kommentar, sondern einfach ein paar Originalbilder. Das sollte man sich von Zeit zu Zeit einfach mal anschauen.

Unter der Adresse http://futureaders.wordpress.com gibt es ein neues Portal zum Thema Zukünfte in der SF. Im Frühjahr 2009 hat Karlheinz Steinmüller seine Forschungsarbeit im Rahmen eines EU-Projektes vorgestellt. Er bat uns damals, ihm Ideen zu schicken, die wir in der SF gefunden haben. Ideen, die das Potenzial haben, einmal Wirklichkeit zu werden – und die unser Leben dann verändern könnten. Aus dieser Idee ist das futurereaders-Portal entstanden – sozusagen als kooperative Plattform, um neuen SF-Ideen zu sammeln und zu diskutieren.  Man kann also lesen oder mitmachen und wird vielleicht auch durch den einen oder anderen Tip zu einem lesenswerten SF-Text belohnt.

Unter www.schriftsonar.de findet ihr den hervorragende Podcast Schriftsonar. Michael Schneiberg und Stoffel stellen in jeder ihrer Sendungen vier Bücher vor, zumeist Neuerscheinungen. Das Anhören lohnt sich, denn die beiden sind nicht nur äußerst kompetent, sondern obendrein sehr unterhaltsam. Schriftsonar ist der einzige Podcast in deutscher Sprache, der sich ausschließlich mit SF-Literatur beschäftigt.

In der aktuellen Ausgabe geht es um Lichtspur von Chris Moriarty, Terror von Dan Simmons, Necroville von Ian McDonald und Pells Stern von C. J. Cherryh.

Auf dem DortCon haben die beiden eine »Bookspeaker’s Corner« eingerichtet, wo jeder Conbesucher ein Buch empfehlen konnte. Die Ergebnisse werden demnächst veröffentlicht und können dann auf der Homepage angehört werden.

zukunft_telepolis.jpgNeu an den Kiosken ist ein Magazin des Heise-Verlags. Es heißt ZUKUNFT und ist eine einmalige Ausgabe mit Beiträgen über die Zukunft, Wissenschaft und Science Fiction. Eine DVD liegt auch noch bei. Mitgewirkt haben unter anderem Andreas Eschbach, Wolfgang Jeschke, Herbert W. Franke und Marcus Hammerschmitt. Und tolle Illustrationen von Frank R. Paul, der in den 20er und 30er Jahren vor allem für AMAZING gearbeitet hat, gibt es obendrein. Es lohnt sich, schaut mal rein. Weitere Informationen zum Heft gibt es hier.

disch-bei-andymon-c-1998-anita-winkler.jpgIm Juli ist Thomas M. Disch gestorben. Vor genau zehn Jahren war der große amerikanische Autor bei unserem Club zu Gast. Das am Clubabend geführte Interview ist in ALIEN CONTACT 33 nachzulesen. In der nächsten Ausgabe des Magazins NOVA wird ein Nachruf von Hardy Kettlitz erscheinen. Hier finden Sie die ungekürzte und bebilderte Version des Nachrufs.

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